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Vereinsabend

Immer mittwochs und freitags in der Begegnungsstätte Altwarmbüchen, an der Riehe 32, 30916 Isernhagen.
Ab 16:30 Uhr für Kinder und Jugendliche, ab 18 Uhr für Erwachsene. Wir freuen uns auf euch!

Spielbericht SV Laatzen 2 - SD Isernhagen 2

Bericht von Holger Ernst

4-4 gewonnen?“

Gestern absolvierten wir unser Auswärtsspiel beim SV Laatzen 2.

Für Jens und Reinhard war es eine Rückkehr an die alte Spielstätte und so gab es ein großes Hallo. Sehr erfreulich auch der erste Einsatz von Pascal sowie von Michael Schoder. Obwohl wir Kati an die erste Mannschaft abgeben mussten (wo sie prompt Ihren ersten Zähler diese Saison einfuhr), hatten wir also eine schlagkräftige Mannschaft. Laatzen musste den erkrankten Hans Michel und Eckhardt Baumann ersetzen, immerhin Ihre Bretter 2 und 6. So rechnete ich mir durchaus etwas aus und wir starteten in die Partien.

Jens bot seinem Gegner relativ zügig ein Remis an, welches dieser dankend annahm. 0,5:0,5

Pascal holte aus der Eröffnung einen Bauern heraus und versuchte diesen Vorteil in einen ganzen Punkt umzuwandeln. Nach einem Generalabtausch verblieb er mit einem aktiven Turm, der noch weitere Bauern einsammelte und so gab Jannis Renzelmann (1650) auf. 1,5:0,5

Kevin war gegen Hans-Joachim Cablitz (1843) schon stark unter Druck – hier sah es nicht gut aus.

Ich selbst attackierte Stephan Zobrys (1628) und rechnete den Gewinn eines Zentrumsbauern – leider fehlte mir der Mumm für die Abwicklung, die tatsächlich funktioniert hätte. Trotzdem fand ich einen Weg, der in einem gewonnenen Schwerfigurenendspiel endete. Meine Bauernstruktur war weitaus besser, doch leider stellte ich meine Dame so „unglücklich“ hin, dass Zobrys mittels 2 Schachgeboten und Damentausch seine Struktur wieder in die Remisbreite brachte. Wir zogen noch ein paar Züge und einigten uns friedlich. 2-1

Robert hatte parallel einen vielversprechenden Königsangriff gestartet, doch er übersah ein Qualitätsopfer mit anschließender Gabel von Ruben Korb. 2-2

Auch Kevin musste die Segel streichen, obwohl er zwischendurch noch Gegenspiel erhielt – doch die Erfahrung von Cablitz, der schon mal über 2100 DWZ hatte, zahlte sich aus. 2-3

Bei Jürgen sah es inzwischen ganz gut aus, er hatte im Mittelspiel eine Leichtfigur erobert. Hier hoffte ich auf den vollen Punkt. Michael hatte allerdings ebenfalls eine Leichtfigur weniger und auch Reinhard fehlte es an Gegenspiel. Es sah nicht gut aus, trotz der nominellen Schwäche von Laatzen.

Reinhard sah sich einem Bauernsturm am Königsflügel ausgesetzt, versuchte sich noch ein paar Züge zu verteidigen, aber gegen den Angriff von Lara Kiesel war kein Kraut gewachsen. 2-4

Jürgen fand bei sehr offener Stellung einen Ausweg aus der Fesselung seiner Dame und konnte schließlich den vollen Punkt verbuchen. 3-4

Nun hing alles an Michael.

Und ein Blick auf sein Brett ließ Jürgen, Reinhard und mich die Augen reiben: Statt Minusfigur hatte Michael inzwischen eine Qualität + 2 Mehrbauern. Sehnsüchtig warteten wir auf den nötigen Figurenabtausch, doch Micha spannte uns noch ein wenig auf die Folter. Schließlich zog er nach einem weiteren Bauerngewinn Dg5 mit erzwungenem Damentausch. Das verbliebene Endspiel mit 2 Türmen gegen Turm/Läufer + 3 Mehrbauern war dann klar gewonnen und sein gegenüber hatte ein Einsehen. 4-4

Puuh, das war mal wieder eine ordentliche Achterbahnfahrt der Gefühle. Letztendlich ein gerechtes Ergebnis, mit dem wir nach dem Rückstand auch gut leben können. 3 Mannschaftspunkte nach 3 Partien sind voll im Soll.

Unser nächstes Spiel ist zu Hause am 15.12.2018 gegen Eystrup.

 

Spielbericht SD Isernhagen 2 – SVg Calenberg

Bericht von Holger Ernst

„Bauchgefühl“

Bis Sonntagmorgen um 08.30 Uhr konnte ich noch mit der fast besten Aufstellung planen, dann kam die Absage von Detlef aus der ersten Mannschaft und somit kam Nils zu seinem Debüt in der zweiten, da wir Andreas Köppl noch nach oben abgeben mussten.

Mein Bauchgefühl sagte mir, dass wir mit fast 100 DWZ weniger im Schnitt wohl vor einer Herkulesaufgabe stehen würden und es sollte mich nicht trügen.

Spielort war diesmal die Begegnungsstätte in F.B. zusammen mit der ersten Mannschaft. Nachdem Tische und Material aufgebaut waren, ging es mit etwas Verzögerung los.

Mir war klar, dass wir gerade an den mittleren Brettern volle Punkte holen mussten, da Kati, Kevin, Reinhard und Nils doch schwere Gegner hatten. Wie schon in der ersten Partie konnten wir uns wieder auf Robert verlassen. Er rechnete im Mittelspiel eine lange Kombination durch, die mit großem Vorteil enden sollte. Zwar kam es etwas anders, doch seine Rechenkünste reichten und sein Gegner Kujawa (1790) hatte ein Einsehen. 1-0.

Erneut eine ganz starke Vorstellung von Robert, sein Training bei Lukas scheint sich jetzt schon auszuzahlen…

Charlottes Gegner opferte im Mittelspiel einen Turm ohne jegliche Kompensation und kurze Zeit darauf verbuchte Charlotte noch einen Qualitätsgewinn, so dass sie mit einem ganzen Turm mehr weiter spielen durfte. Sie ließ sich nicht beirren und verwandelte ebenfalls zum vollen Punkt. Klasse Lotti..

Leider hatten Jürgen und ich nicht unseren besten Tag und verloren zeitgleich unsere Partien an Brett 4 und 5. 2-2

Nun verblieben nur noch die 4 Bretter, die ich schon im Vorfeld als sehr schwer beurteilt hatte. Und leider kam es so, wie prognostiziert. Alle 4 Bretter gingen verloren. 2-6

Wir brauchen jetzt aber nicht den Kopf in den Sand zu stecken, diese Partie war jetzt keine von denen, die ich mir zu Saisonbeginn als erfolgsversprechend ausgeguckt hatte. Die Gegner die wir schlagen können, kommen noch. Mit 2 Mannschaftspunkten nach 2 Partien sind wir absolut im Soll. Unser nächstes Spiel ist auswärts am 25.11.2018 beim SV Laatzen 2. 

Spielbericht SK Anderten - SD Isernhagen 2

Bericht von Holger Ernst

Guter Start in die neue Saison“

Fast in Bestbesetzung reisten wir gestern zum Auswärtsspiel beim SK Anderten an. Nur Pascal wurde durch seinen Bruder Patrick ersetzt. Neu in der Mannschaft gab Robert sein Debut und Kati musste als Rückkehrerin gleich die Herkulesaufgabe an Brett 1 gegen Wilfried Gläser (1952) vollziehen. Jürgen spielte auf eigenen Wunsch an einem mittleren Brett.

Anderten spielte mit den ersten acht und so war ein knapper Ausgang vorprogrammiert.

Schnell gab es das erste Remis an Brett 6 durch Reinhard, der sich mit Werner Schemschat (1567) friedlich einigte.

Kati und Kevin kamen an den ersten beiden Brettern ganz gut aus der Eröffnung, so dass ich eine kleine Hoffnung hatte, dass dort vielleicht überraschend gepunktet wird.

Jens wurde zunächst durch ein Opfer am Königsflügel unter Druck gesetzt, ließ sich allerdings nicht aus der Ruhe bringen. Robert spielte erst mal seine ihm bekannte Variante und hoffte auf Vorteil im Mittelspiel.

Mein Gegner Klaus Mohwinkel (1584) griff gleichzeitig meinen Turm an und ich suchte nach Auswegen. Ich rechnete den Zug f6! durch, spielte ihn und wartete auf die Antwort. Mohwinkel war das Abspiel zu gefährlich und so tauschten wir meinen Turm und Bauer gegen Läufer + Springer.

Jens hatte inzwischen eiskalt den gegnerischen Angriff bereinigt und selber Druck gemacht. Das Ende der Partie habe ich leider nicht gesehen, jedenfalls kam Jens kurz darauf zu mir mit einem Lächeln im Gesicht. 1,5:0,5

Auch Jürgen räumte einige gegnerischen Bauern vom Brett und zwang seinen Gegner schließlich zur Aufgabe. 2,5:0,5

Tolle Rückkehr von Jürgen mit dem von mir erhofften vollen Punkt.

Patrick bot Remis an, welches natürlich abgelehnt wurde – Anderten war schließlich schon unter Druck.

Kurz darauf hatte sein Gegner allerdings ein Einsehen und bot selbst Remis, ich nickte ab und es stand 3-1. Patrick stand zwar etwas aktiver zu dem Zeitpunkt, aber ein klarer Gewinnweg war noch nicht zu erkennen.

An den ersten beiden Brettern sah es eigentlich noch ganz OK aus und ich war guter Dinge für den Mannschaftssieg. Dies änderte sich allerdings innerhalb kürzester Zeit, denn sowohl Kati als auch Kevin wurden überspielt und gaben auf. 3-3

Nun blieben noch Robert und ich über und wir brauchten noch 1,5 Punkte. Roberts Brett schätzte ich als Remis ein – er selbst war zu dem Zeitpunkt allerdings der Überzeugung, dass er auch auf den vollen Punkt spielen könne. Ich nahm etwas Druck von ihm und gab die Devise aus : „Ich spiele auf 1 und du auf ½“.

Roberts Gegner Frank Lick (1740) versuchte mittels eines Freibauern auf der h-Linie selbst auf Gewinn zu spielen und verpasste die Türme zu tauschen und wenigstens den Remishafen zu erreichen. So konnte Robert sogar den vollen Punkt verbuchen. 4-3

Ein tolles Debut in der zweiten Mannschaft und gleich so ein wichtiger, voller Punkt. Klasse Roberto…

Nun blieb es mir überlassen, den noch nötigen halben Punkt zu holen.

Mohwinkel versuchte im 40. Zug mittels c3 einen Freibauern zu kreieren, übersah dabei allerdings meine Antwort Lc5, der den Bauern von seiner Deckung abschnitt. So konnte ich diesen einige Züge später abholen. Ich selber war mit der Kombination b4, Lc5, d6, Se7 schon tief in die gegnerische Hälfte eingedrungen und suchte nach schönen Motiven. Mohwinkel hatte aber immer eine gute Antwort. Nach Dc4 konnte ich seine Dame allerdings mittels Sd5 von der Verteidigung abschneiden und nun war ich mir sicher, dass es klappen könnte. Mohwinkel öffnete noch eine Linie am Königsflügel, um Dauerschachmotive ins Spiel zu kriegen, aber mit dem schönen Zug Dc3 setzte ich ihm einen komplizierten Zug vor, den er so schnell unter Zeitdruck nicht durchrechnen konnte. Seine Uhr lief ab und ich reklamierte auf Zeit. 5-3

Ein toller Auftakt in die neue Saison fand sein Ende und wir können sehr optimistisch in die Zukunft schauen. Mit Kati, Robert und Jürgen können wir die Abgänge von Anatolij, Michael und Andreas sehr gut kompensieren.

Unser nächstes Spiel ist zu Hause am 11.11.2018 gegen SVg Calenberg.