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Vereinsabend

Immer mittwochs und freitags in der Begegnungsstätte Altwarmbüchen, an der Riehe 32, 30916 Isernhagen.
Ab 16:30 Uhr für Kinder und Jugendliche, ab 18 Uhr für Erwachsene. Wir freuen uns auf euch!

 Tim, Nik, Fabio und Robert erkämpfen sich den 10. Platz bei der U-10-Landesmeisterschaft!

 Bericht von Andreas

 

Nachdem unsere jungen Helden aus der U10-Mannschaft am 14. März Bezirksmeister geworden waren, war die Vorfreude groß, am letzten Juni-Wochenende zu den Niedersächsischen Meisterschaften nach Rotenburg aufzubrechen. Lest hier den Bericht:

 

Rotenburg. Am Samstag, dem 27. Juni 2015, war es soweit: Tim, Nik, Fabio und Robert nahmen als Mannschaft an der U-10-Landesmeisterschaft in Rotenburg (Wümme) teil. Tims Eltern begleiteten ihren Sohn an dem Wochenende genauso, wie Andreas seinen Sohn Fabio. Großartig: Roberts Opa! Dieser ließ es sich nicht nehmen Robert zur Spielstätte (Jugendherberge in Rotenburg) zu fahren und sich vom diesbezüglichen Können seines Enkels unter Turnierbedingungen während der ersten Runde zu überzeugen. Nachdem Bodo die Mannschaftsaufstellung vorgenommen hatte, was sich dieses Mal als relativ schwierig entpuppte, da Nik und Fabio beide am zweiten Brett spielen wollten. So befragte Bodo den „Mannschaftsrat“ und es ging mit der Aufstellung Robert, Fabio, Nik und Tim an die Bretter. Insgesamt mussten die kleinen Schachspieler sieben Runden spielen, wobei jeder Spieler 60 Minuten Zeit hatte. Abgesehen davon, dass viele der jungen Nachwuchsspieler zu schnell spielten und es an vielen Brettern mehr danach aussah, als wenn Schnellschach gespielt werden sollte, war an einigen (meistens) ersten und zweiten Brettern das Niveau doch erstaunlich hoch. Insgesamt traten 14 Mannschaften an. Dabei war der Schachbezirk Hannover mit vier Mannschaften (Bemerode, Lehrte 1 und Lehrte 2 sowie unserer Mannschaft) gut vertreten. Am Samstag wurden 4 Runden ausgetragen, sodass die Pausenzeiten für die Spieler nicht kürzer hätten ausfallen sollen. Nach dem Abendessen war dann bei den Kindern „Spaß & Spielen pur“ angesagt, was bei dem guten Wetter und der tollen Außenanlage auch die richtige Freizeitbeschäftigung, als Ausgleich zum Schach, war. Als im Mannschaftszimmer gegen 23.00 Uhr dann doch endlich Ruhe eingekehrt war, weckte Bodo am Sonntag um 7.00 Uhr unsere jungen Schachspieler und so trafen wir uns um 7.30 Uhr zum Frühstück. Nachdem wir unsere Zimmer geräumt und ausgecheckt hatten ging es bereits um 8.30 Uhr in die fünfte Runde und so stand manchem Spieler die Müdigkeit noch deutlich im Gesicht. Die sechste Runde ließ nicht lange auf sich warten und wurde noch vor der Mittagspause gespielt. Nun hieß es noch einmal Kraft sammeln, bevor es in die siebte und letzte Runde ging. Diese sollte für alle (Spieler, Betreuer und Zuschauer) sehr lehrreich werden. Um es vorweg zu nehmen: Sie ging 2:2 aus. „Nur“ oder leider, denn auch in dieser Runde wäre mehr drin gewesen. Am vierten Brett spielte der vor kurzem erst 7 Jahre alt gewordene Tim eine super Partie, die er, trotz besserer Stellung, unglücklich verlor, da er sich im Endspiel noch nicht so gut auskannte. Am dritten Brett konnte Nik einen schnell erzielten Materialvorteil nicht zum Sieg nutzen und lief am Ende in ein Dauerschach. Fabio spielte eine klasse Partie. So nahm er sich „endlich“ mehr Zeit und holte für die Mannschaft den vollen Punkt. Ein Blick aufs erste Brett bei Robert sorgte für Verwirrung. Seine Gegnerin aus der Mannschaft aus Stade hatte im Endspiel zwei Türme (!) und einen Bauern mehr auf dem Brett. Robert hatte diesem Material nur seinen König entgegenzusetzen. Viele Spieler hätten in dieser Situation aufgegeben. Doch nicht Robert. Ob aufgrund von Aufregung, der Dauer des (langen) Spiels oder Roberts Hartnäckigkeit, der einfach nicht aufgab; wir wissen es nicht. Zumindest endete das Spiel Remis und unsere Mannschaft verdiente sich ihren 7. Mannschaftspunkt. Auch an dieser Stelle wollen wir nicht versäumen, dem Mädchen unseren Respekt zum Ausdruck zu bringen, sich gegen Robert  einen solchen Materialvorteil zu verschaffen. Und für uns heißt die neue und alte Erkenntnis: Es gibt keinen Grund aufzugeben. Unsere Gegner sollen uns beweisen, dass sie in der Lage sind, uns zu besiegen. Nach der Siegerehrung fuhren wir unsere „kleinen Helden“ zurück nach Altwarmbüchen, wo Bodo die Mannschaft noch ins Tandur einlud. Dort sprachen wir auch darüber zwischen Weihnachten und Silvester eventuell an der „Deutschen Meisterschaft“ teilzunehmen. (A.S.)

 

Die Tabelle, Paarungen und die inoffizielle DWZ-Auswertung, in der Robert einen großen Fortschritt machte, findet ihr hier.