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Vereinspokal 2018
Aktuelle Ergebnisse

Vereinsabend

Immer mittwochs und freitags in der Begegnungsstätte Altwarmbüchen, an der Riehe 32, 30916 Isernhagen.
Ab 16:30 Uhr für Kinder und Jugendliche, ab 18 Uhr für Erwachsene. Wir freuen uns auf euch!

Finale im Hohlfeld-Pokal 2018

Am Freitag, den 22. Juni, spielten wir das Finale im Hohlfeld-Pokal gegen die SG Garbsen/Marienwerder. Die Aufstellungen:

 

SD Isernhagen   SG Garbsen/Marienwerder
Marius Eilert (2026) - Hartmut Klemmt (1937)
Julian Essmann (1951) - Siegfried Gottschalk (2042)
Andreas Köppl (1696) - Thomas Poeschel (1877)
Kevin Teichert (1659) - Dieter Stummeyer (1773)

Die ambitionierteste Eröffnung spielte Dieter Stummeyer, der Kevin mit mutigem Gambitspiel von Beginn an unter Druck setzte. Kevin versuchte seinen König mit der langen Rochade in Sicherheit zu bringen, aber auch am Damenflügel waren die gegnerischen Figuren stark vertreten. Trotz zäher Verteidigung ließ sich die Partie daher leider nicht mehr retten. 0:1

Andreas ließ sich indessen von der höheren DWZ seines Gegners nicht abschrecken und spielte gewohnt energisch gegen den gegnerischen König. Auch dieses Mal ging das Konzept auf und führte zunächst zu einem Qualitätsgewinn. Als Andreas danach seine Figuren zum Mattangriff positionierte, schlug die gegnerische Dame plötzlich einen gedeckten Turm. Ein Verzweiflungszug? Nein, Thomas Poeschel hatte richtig berechnet, dass er kurz darauf mit einem Abzugsangriff die Dame zurückgewinnt. Die Partie war dadurch wieder ausgeglichen.

In der Zeitnotphase ging es dann auch an den beiden ersten Brettern hoch her. Marius geriet durch das Eindringen der gegnerischen Türme ins Hintertreffen, während Julian groß aufspielte: Erst ein Bauerngewinn, dann eine Springergabel und die korrekte Einschätzung, dass die gegnerischen Drohungen diesen Materialverlust nicht mehr kompensieren können. Ein ganz starker Sieg zum 1:1.

Hartmut Klemmt ließ nach der Zeitnotphase hingegen kein Gegenspiel mehr zu und verwertete gegen Marius präzise seinen Vorteil. Damit war der Mannschaftskampf entschieden, da Garbsen/Marienwerder auch bei einem 2:2 mit ausgeglichener Berliner Wertung als klassentiefere Mannschaft den Sieg zugesprochen bekäme. Andreas einigte sich daher mit seinem Gegner auf Remis zum 1,5-2,5 Endstand. Wir gratulieren somit der SG Garbsen/Marienwerder zum diesjährigen Gewinn des Hohlfeld-Pokals. Aber auch für uns war der Hohlfeld-Pokal mit drei packenden Pokalspielen ein tolles Erlebnis!

Halbfinale im Hohlfeld-Pokal

Nach dem knappen Sieg im Viertelfinale des Hohlfeld-Pokals gegen den SK Neustadt reisten wir zum Halbfinale nach Uetze-Hänigsen:

 

SC Uetze-Hänigsen   SD Isernhagen
Matthias Dämmig (2048) - Julian Essmann (1951)
Ulrich Kubicki (1879) - Sven-Hendrik Loßin (2114)
Kai Wöhler (1799) - Marius Eilert (2026)
Dieter Hoppenstedt (1619) - Kevin Teichert (1659)

Die erste Entscheidung fiel am 3. Brett, als Marius die exponierte Königsstellung seines Gegners zum Sieg nutze. Sven opferte indessen seine Dame für zwei Türme – die richtige Entscheidung, da seine vorgerückten Bauern nun die nötige Unterstützung bekamen, um den Sieg zu sichern. Kevin hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einen Mehrbauern und gut positionierte Springer. Diesen Vorteil ließ er sich nicht mehr nehmen und machte den Finaleinzug perfekt.

Dadurch konnte Julian nun befreit aufspielen und setzte mit einem typischen Bauerndurchbruch auf einen starken Freibauern. Sein Gegner tat es ihm gleich und erreichte mit seinem Freibauern sogar als erstes das Umwandlungsfeld. Die neue Dame ließ sich nicht mehr kontrollieren und brachte den 3:1 Endstand.

Zum Abschluss noch ein großes Dankeschön an den SC Uetze-Hänigsen für die hervorragende Gastfreundschaft, inklusive des Bereitstellens von Knabbereien und eines sommerlichen Blitzturniers auf der Terrasse des Spiellokals. Es hat viel Spaß gemacht!

Hohlfeld-Pokal 2018 gegen Neustadt

Die Paarungen im Viertelfinale des Hohlfeld-Pokals gegen den SK Neustadt ließen ein Duell auf Augenhöhe erwarten:

SD Isernhagen   SK Neustadt
Marius Eilert (2037) - Ulf Stoy (1906)
Jürgen Reinecke (1801) - Dietrich Kostka (1710)
Andreas Köppl (1696) - Stefan Wellnitz (1657)
Holger Ernst (1547) - Manfred Hannemann (1749)

Und tatsächlich entwickelte sich ein spannendes Pokalspiel, bei dem in jeder Partie alles möglich schien. Die erste Entscheidung fiel am 4. Brett. Holger hatte einen Mehrbauern und schien gegen den gegnerischen Angriff gut aufgestellt zu sein. Doch als sich die gegnerischen Schwerfiguren in die Nähe seines Königs positionierten, wehrte Holger nur eine von zwei Drohungen ab und der folgende Mattangriff beendete die Partie schlagartig zugunsten seines Gegners. Einen weiterer Rückschlag folgte am 2. Brett, wo Jürgen in einem zunächst ausgeglichenen Endspiel feststellen musste, wie trickreich Springer sein können. Immer wieder hüpfte Dietrich Kostka mit seinem Springer in Richtung Jürgens Bauernschwächen und ließ sich von dessen Läufer nicht kontrollieren. Schließlich verlor Jürgen einen wichtigen Bauern und musste kurz darauf aufgeben. Zurück ins Spiel brachte uns Andreas, der auf die Rochade verzichtete, um einen kompromisslosen Königsangriff zu entfachen:

1.d5!!

Ein fantastischer Zug, der effizient den Damentausch verhindert. Andreas hat richtig eingeschätzt, dass er den folgenden Materialverlust nicht zu fürchten braucht:

1…Lxc3+

2.Kf1 Lxa1

3.Lg7! 1:0

Ein schönes Finale! Der Läufer auf g7 verhindert, dass sich Schwarz mittels Sf6 verteidigt.

Somit fiel die Entscheidung zwischen Marius Eilert und Ulf Stoy, die bereits vor wenigen Wochen im Frühjahrsopen gegeneinander gespielt hatten. Dort gewann Ulf die Partie, dieses Mal konnte Marius ein Endspiel mit Mehrbauern erreichen. Ulf schaffte es lange, das Endspiel spannend zu gestalten und erspielte sich mit seinem Freibauern sogar eigene Gewinnchancen. Zu fortgeschrittener Stunde gelang es Marius dann, den gegnerischen Freibauern zu blockieren und seine eigenen Bauern gewinnbringend nach vorne zu ziehen. Dies bedeutete das 2:2 und den glücklichen Halbfinaleinzug aufgrund der besseren Berliner Wertung.

Hohlfeld-Pokal

 

... von J. E.

 

Finale am 25.03.2011:

 

SD Isernhagen 1 - SG Weiß-Blau Eilenriede 1 1,0:3,0

Sven-Hendrik Loßin               2030      1:0     Aleksey Gitkis         2059

Christian Hachtmann              2006      0:1     Fritz-Günter Obert    2043

Julian Essmann                     1717      0:1     Oliver Schmidt         1992

Thorsten Lössing                   1499      0:1     Thomas Lampe         1901

 

Am Freitag, dem 25.03.2011, stieg in unserer Begegnungsstätte das Finale des Hohlfeld-Pokals. Sven-Hendrik, Christian, Julian und Thorsten traten gegen Eilenriede an und mussten sich leider mit 3 zu 1 geschlagen geben.

 

Nachdem wir einen Tag vor dem Spiel eine Absage von unserem Spitzenspieler hinnehmen mussten, war ziemlich klar, dass wir eine Außenseiterrolle in diesem Finale gegen den Verbandsligisten aus Hannover einnehmen werden. Immerhin sprang mit Julian ein guter Nachwuchsspieler ein, aber unsere Hoffnungen mussten wir im Wesentlichen auf die ersten beiden Bretter setzen, die immerhin eine in etwa gleich starke Besetzung wie der Gegner aufwiesen.

Eilenriede bot dann auch vier Spielern auf, die einen DWZ-Schnitt 2000 knapp überschritten. Das verunsicherte uns jedoch nicht, Sven-Hendrik konnte gegen den von der DWZ her leicht favorisierten Gitkis schnell gewinnen, was uns Auftrieb gab. Leider waren zu dem Zeitpunkt aber auch schon zwei andere Entscheidungen fast gefallen: Bei Christian sah es nicht gut aus; er hatte bereits drei Bauern weniger bei etwas Figurenaktivität, aber sein Gegenüber Fritz-Günter Obert (vielfacher Funktionär unserer Schachregion; er sagte persönlich, er heiße Fritz-Günter, nicht andersherum) konnte sich befreien und die Partie gewinnen. Thorsten musste sich am vierten Brett gegen den in der Region als Schach-Journalist bekannten Lampe ebenfalls geschlagen geben.

Das hieß, dass Julian gewinnen musste, der am dritten Brett gegen Oliver Schmidt  noch ausgeglichen stand, da ein Sieg aufgrund der Berliner Wertung (bei Gleichstand zählt das 1.Brett vierfach, das 2. dreifach usw.) zum Gesamterfolg gereicht hätte. Aber im Endspiel streute er Fehler ein und das ließ sich sein Gegner Oliver Schmidt, der früher selbst in unserem Verein spielte, nicht entgehen, um gar den ganzen Zähler einzustreichen. Etwa um 23:45 Uhr stand somit fest, dass Eilenriede den Pokal gewinnt.

Aber was soll's, mit gerade mal fünf teilnehmenden Mannschaften ist dieser Pokal bereits in die Bedeutungslosigkeit abgerutscht. Die Existenz des Pokals ist überdies nicht ganz geklärt, obwohl der Ausrichter da war, hatten sie den Pokal nicht dabei, also mussten wir uns auch nicht ärgern, dass er nicht in Isernhagen bleibt.

(J.E., bearbeitet von SHL)



 

... aus dem Newsletter unseres des Spielleiters...- Auszug -

Auch der Hohlfeld-Pokal der Teams der Schach-Region Hannover steht nicht hoch im Kurs. Klägliche 5 Mannschaften haben gemeldet:

Verbandsliga:

SG Weiß-Blau Eilenriede 1

Bezirksliga:

SD Isernhagen 1

Bezirksklasse:

SG Weiß-Blau Eilenriede 2

SG Bad Münder/Eldagsen 1

TSV Pattensen 1

 

Viertelfinale:

SG Isernhagen 1                   1816,5 - TSV Pattensen 1                 1620,0             3,5:0,5

Christian Hachtmann              2006    - Stefan Zucker                       1765                1/2

Marius Eilert                           1849    - Jürgen Bork                          1587                1:0

Michael Jäkel                         1792    - Bernd Schössow                  1508                1:0

Reinhard Altrock                     1619    - Miroslav Basic                                             1:0

Spielbericht:

Gegen Pattensen gab es den erwarteten ungefährdeten Sieg. Nach einigen Absagen kam Marius Eilert als „Ersatzspieler“ ins Team und zwang seinen Gegner schon nach der Eröffnung zur Aufgabe. An Brett 3 und 4 hielten sich die Pattenser zwar bis ins Endspiel, aber standen mit Bauernminus letzten Endes doch auf verlorenem Posten. Spannend war es nur an Brett 1, wo der durch zahlreiche Frühjahrs-Opens bekannte Stefan Zucker respektlos angriff und sogar Gewinnchancen bekam, und nur durch eine sensationell stark geführte Zeitnotphase konnte Christian Hachtmann das Schlimmste verhindern.

Halbfinale am 25.01.:

 

SG Weiß-Blau Eilenriede 1 – SG Bad Münder/Eldagsen      4,0:0,0 (Bad Münder nicht angetreten)

SG Weiß-Blau Eilenriede 2 – SD Isernhagen 1                 2,0:2,0

Patrick Lick                             2129    1:0

Sven-Hendrik Loßin                 2030    0:1

Thorsten Lössing                    1499    1/2

Reinhard Altrock                     1619    1/2

 

Es wurde zwar gespielt, aber nur zur Hälfte: Im anderen Halbfinale bekam Bad Münder/Eldagsen auch im dritten Anlauf keine Mannschaft zusammen, so dass Weiß-Blau Eilenriede 1 kampflos ins Endspiel kam. Auch wir kamen über ein Remis nicht hinaus, konnten uns aber über die bessere Wertung qualifizieren, sozusagen als Wiedergutmachung für den Niedersachsen-Pokal. Nach all dem organisatorischen Chaos und angesichts des geringen sportlichen Wertes spricht unser Mannschaftsführer schon von einem „Pups-Pokal“, und passend dazu gab er im Endspiel selbst einen Pups ab. Wie er den Läufer einstellte, ist in seinem Blog (losso.de) nachzulesen. Dieser Patzer, untypisch für Sven-Hendriks Leistungen in dieser Saison, wurde von Patrick ausgeglichen, der eine schöne Partie spielte. Eine solide Vorstellung zeigten auch Thorsten und Reinhard, die zum Einsatz kamen, weil sie Lust hatten, während einige Akteure der 1. Mannschaft „nur im Notfall“ spielen durften. Im Endspiel gegen Weiß-Blau Eilenriede 1 sollten wir aber versuchen, mit einer möglichst starken Mannschaft aufzulaufen, wenn wir den Pokal gewinnen wollen.