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Immer mittwochs und freitags in der Begegnungsstätte Altwarmbüchen, an der Riehe 32, 30916 Isernhagen.
Ab 16:30 Uhr für Kinder und Jugendliche, ab 18 Uhr für Erwachsene. Wir freuen uns auf euch!

Die Paarungen im Viertelfinale des Hohlfeld-Pokals gegen den SK Neustadt ließen ein Duell auf Augenhöhe erwarten:

SD Isernhagen   SK Neustadt
Marius Eilert (2037) - Ulf Stoy (1906)
Jürgen Reinecke (1801) - Dietrich Kostka (1710)
Andreas Köppl (1696) - Stefan Wellnitz (1657)
Holger Ernst (1547) - Manfred Hannemann (1749)

Und tatsächlich entwickelte sich ein spannendes Pokalspiel, bei dem in jeder Partie alles möglich schien. Die erste Entscheidung fiel am 4. Brett. Holger hatte einen Mehrbauern und schien gegen den gegnerischen Angriff gut aufgestellt zu sein. Doch als sich die gegnerischen Schwerfiguren in die Nähe seines Königs positionierten, wehrte Holger nur eine von zwei Drohungen ab und der folgende Mattangriff beendete die Partie schlagartig zugunsten seines Gegners. Einen weiterer Rückschlag folgte am 2. Brett, wo Jürgen in einem zunächst ausgeglichenen Endspiel feststellen musste, wie trickreich Springer sein können. Immer wieder hüpfte Dietrich Kostka mit seinem Springer in Richtung Jürgens Bauernschwächen und ließ sich von dessen Läufer nicht kontrollieren. Schließlich verlor Jürgen einen wichtigen Bauern und musste kurz darauf aufgeben. Zurück ins Spiel brachte uns Andreas, der auf die Rochade verzichtete, um einen kompromisslosen Königsangriff zu entfachen:

1.d5!!

Ein fantastischer Zug, der effizient den Damentausch verhindert. Andreas hat richtig eingeschätzt, dass er den folgenden Materialverlust nicht zu fürchten braucht:

1…Lxc3+

2.Kf1 Lxa1

3.Lg7! 1:0

Ein schönes Finale! Der Läufer auf g7 verhindert, dass sich Schwarz mittels Sf6 verteidigt.

Somit fiel die Entscheidung zwischen Marius Eilert und Ulf Stoy, die bereits vor wenigen Wochen im Frühjahrsopen gegeneinander gespielt hatten. Dort gewann Ulf die Partie, dieses Mal konnte Marius ein Endspiel mit Mehrbauern erreichen. Ulf schaffte es lange, das Endspiel spannend zu gestalten und erspielte sich mit seinem Freibauern sogar eigene Gewinnchancen. Zu fortgeschrittener Stunde gelang es Marius dann, den gegnerischen Freibauern zu blockieren und seine eigenen Bauern gewinnbringend nach vorne zu ziehen. Dies bedeutete das 2:2 und den glücklichen Halbfinaleinzug aufgrund der besseren Berliner Wertung.