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Vereinsabend

Immer mittwochs und freitags in der Begegnungsstätte Altwarmbüchen, an der Riehe 32, 30916 Isernhagen.
Ab 16:30 Uhr für Kinder und Jugendliche, ab 18 Uhr für Erwachsene. Wir freuen uns auf euch!

Vereinsfahrt 2017

Bericht von Charlotte

Vom 10.02 bis 12.02 sind die Schach-Drachen Isernhagen wieder ins Naturfreundehaus Grafhorn gefahren, um dort eine schöne gemeinsame Zeit zu verbringen. Am Freitag kamen alle um 18:00 Uhr in Grafhorn an und bezogen die Zimmer. Danach wurde gegrillt und am Abend gab es dann noch ein spaßiges „Tischtennisturnier by Night“ und für jeden ein leckeres Stockbrot am lodernden Lagerfeuer. Zum Ausklingen spielten wir am Abend noch Tandemschach und gemütliche Kartenspiele, dann gingen wir alle ins Bett, damit wir am nächsten Tag wieder fit um 7:00 Uhr an der Tischtennisplatte stehen konnten.

Nach einer gefühlt viel zu kurzen Zeit wurden wir dann schon zum Frühstück gerufen. Am Samstag hatten wir um 10:00 Uhr ein U20-Spiel gegen SK Neustadt angesetzt. Da unsere Schachfreunde aus Neustadt schon um 9:30 Uhr kamen, waren wir dementsprechend etwas unvorbereitet, weswegen unser Seminarraum viel zu kalt war. Nachdem dann alles vorbereitet war, durften dann unsere Partien beginnen in einem Raum der gefühlt -10 °C hatte. Zum Glück wurde der Raum nach und nach immer wärmer und auch unsere Stellungen wurden immer interessanter. Robert, der an Brett 1 gegen Claas Lübbers spielte, hatte nach einiger Zeit eine Qualität mehr, was aber nicht heißt, dass seine Stellung zu dem Zeitpunkt schon gewonnen aussah. Robert hatte nämlich noch einige Schwächen weswegen er noch etwas zu kämpfen hatte. Mein Gegner, an Brett 2, schlug sich sehr tapfer und machte trotz kurzer Bedenkzeit gute Züge. An Brett 3 hatte Nadja eine Figur mehr, aber ihr Gegner begann nach und nach seine Türme und seine Dame auf der zweiten Reihe bei Nadja aufzubauen. Nadja aber verteidigte sich nicht sondern ging das Risiko ein und setzte selber ihre Figuren in den Angriff. Glücklicherweise war Nadja mit dem Mattsetzten einen Zug schneller und gewann die Partie.(Die Stellung unten kommt aus Nadjas (Schwarz) Partie, Lb4 hätte hier schnell zum Matt geführt. Aber Nadja machte es anders.) Am vierten Brett hatte ich für eine kurze Zeit mal Jean-Luc gesehen. Er hat gegen einen wohl sehr talentierten Anfänger vom SK Neustadt gespielt, der die Partie schnell gewann.

1 zu 1

An Brett 1 und 2 wurde immer noch gekämpft. Robert konnte mit seiner Qualität mehr dann doch noch kleinere Vorteile erkämpfen, sodass Claas irgendwann aufgeben musste.

2 zu 1

Ich kämpfte mal wieder als letztes gegen meinen eigentlich schwächeren Gegner. Mein Gegner stand viel besser als ich, selbst nachdem ich einen Bauern mehr hatte. Ich war schon dabei mir Vorwürfe zu machen und bereute, dass ich am vorherigen Tag so lange wach gewesen war. Oder es lag gar nicht an mir und mein Gegner spielte einfach ziemlich gut. Ich überlegte sehr lange und wurde immer nervöser, da mein Gegner bereits eine Stunde mehr Zeit hatte als ich. Ich überlegte sogar so lange, dass mein Gegner es für nötig hielt, mir zu sagen, dass ich am Zug sei. Endlich hatte ich wieder einen Plan, der am besten Fall mit einem Matt für mich ausging. Und so kam es, mein Gegner, der eine Glanzpartie gespielt hatte, lief ins Matt und ich gewann - unverdient.

Unser Mannschaftskampf endete damit 3 zu 1 für uns. Als ich nach draußen kam, waren unsere Schach-Drachen immer noch fleißig am Tischtennis spielen. Ihnen wurde wohl gesagt, dass wenn sie weder beim Schach noch beim Tischtennis mindestens einmal gewinnen, gibt für sie kein Mittagessen. Wahrscheinlich konnten sie alle diese Forderung von einem gewonnenen Spiel erfüllen, denn um 12:30 Uhr saßen alle hungrig am Mittagstisch. Nach einer kurzen freien Zeit sind wir dann alle nach draußen in den Wald gegangen um „Baumschach“ zu spielen. (Der Name wurde von Damian und Jean-Luc erfunden) „Baumschach“ ging so: Alle außer einer bekamen die Augen verbunden. Derjenige ohne verbundene Augen ging in den Wald und versteckte sich dort mit einer Pfeife. Er pfeift dann alle paar Sekunden in seine Pfeife darf sich dabei aber nicht bewegen. Wer als erstes den Pfeifer anhand seiner Pfeifgeräusche gefunden hat, hat das Spiel gewonnen. 

Ja, viele sind gegen Bäume gelaufen, aber alle hatten Spaß. Am Ende stand aber ein klarer „Baumschach-Gewinner“ fest: Alan hat alles riskiert und war sehr oft als erster da.

Am Abend kamen dann die bösen Römer zu Besuch, weswegen wir Gallier, mit der Hilfe von „Weiß-nix“, „Idefix“ und „Asterix“, einen Zaubertrank brauen mussten um bärenstark zu werden. Dafür mussten wir aber noch die Zutaten finden, aber das war für unsere Schach-Drachen natürlich kein Problem. Schnell waren „Baumsaft“, „Wildschweinpippi“ und viele andere leckere Zutaten gefunden, sodass wir unseren magischen Trank trinken und die Römer in die Flucht schlagen konnten. Damit hatten wir uns unser Abendbrot dann mehr als verdient. Zum Tagesabschluss sahen wir unsere selbst gedrehten Videos vom „Baumschach“ an und sahen anschließend noch einen Spielfilm, während dem Matteo eingeschlafen ist. Als wir ihn nach dem Film aus seiner Tiefschlafphase gerissen hatten, war er jedoch wieder fit genug, um mit uns noch eine Runde „Werwolf“ zu spielen.

Am nächsten Morgen kam auch schon der nächste U20 Mannschaftskampf auf uns zu, dieses Mal gegen den SK Ricklingen. Diese hatten an den ersten vier Brettern eine Durchschnitts-DWZ von 1700! Glücklicherweise kamen sie nicht in Bestbesetzung. Am ersten Brett hatte Robert trotzdem einen sehr starken Gegner und auch die anderen Spieler durften nicht unterschätzt werden. Mein Gegner war in den Eröffnungen wohl sehr fit und spielte gegen mein Damengambit eine Variante, die ich noch nicht kannte, aber gut für ihn aussah. Arne spielte an Brett 3 gegen einen sehr jungen Spieler, der sich aber zu wehren wusste. Nadja hatte am 4. Brett auch zu kämpfen mit ihren Gegner, der einen Kopf größer war als sie. Nach einiger Zeit standen Arne, Nadja und ich besser und gewannen. Robert probierte sich noch zu wehren aber sein Gegner konnte ihn dann, doch bezwingen. Nachdem Robert noch eine Reihe von "Racheschachs" gegeben hatte, gab er auf. Somit gewannen wir auch diesen Mannschaftskampf 3 zu 1. Danach trommelten wir nochmal alle Schach-Drachen zusammen, um unsere Zimmer aufzuräumen. Denn man mag es nicht glauben, aber die Vereinsfahrt war schon wieder fast zu Ende und in einer Stunde kamen schon die Eltern, um mit uns gemeinsam Mittag zu essen und die Siegerehrung zu feiern. Denn die anderen Schach-Drachen haben während unserer Mannschaftskämpfe fleißig Schachaufgaben gelöst. Das Team aus Kati und Damian hatte hierbei am meisten Aufgaben richtig gelöst. Henry und Jean-Luc haben auch ohne Hilfe sehr gut gelöst und belegten zusammen mit Damian die ersten drei Plätze. Nach einem schön entspannten Mittagessen mit Siegerehrung war die Vereinsfahrt dann doch traurigerweise zu Ende.

Aber nicht vergessen: Nach der Vereinsfahrt ist vor der Vereinsfahrt!

Vielen Dank an Sven, Kati und Marius, die mir geholfen haben, die Vereinsfahrt zu organisieren.

Vereinsfahrt 2015

Vom 20.-22. November fuhren 16 Schach-Drachen zur dritten Vereinsfahrt seit 2013 in das Naturfreundehaus in Grafhorn bei Lehrte. Hier findet ihr den ausführlichen Bericht mit zahlreichen Fotos, eine kürzere Version mit Foto ist im Blick in unsere Gemeinde vom 10.12. erschienen.

Vereinsfahrt 2014

Vereinsfahrt 2014: Von versunkenen Bullen, Feuer liebenden Drachen und fleißigen Denkern

 

Vom 21. bis 23. November fuhren acht Kinder und Jugendliche mit sechs Erwachsenen zur 2. Vereinsfahrt der Schach-Drachen Isernhagen ins Naturfreundehaus Grafhorn! Bei traumhaftem November-Wetter hatten wir nicht nur viel Gelegenheit zum Schachspielen, sondern waren auch viel im Freien unterwegs:

Am Freitag um 17 Uhr trafen die ersten Schach-Drachen ein und bezogen die Zimmer - dank der wunderbaren Werbung durch Charlotte konnten die jüngsten Schach-Drachen sogar ein gemeinsames 5er-Zimmer aufmachen. Gerade die Jüngeren entpuppten sich schon kurz nach Beginn als echte Schach-Drachen: Als nach dem gemeinsamen Grillen das Lagerfeuer angezündet wurde, um Stockbrot zu machen, waren sie vollkommen begeistert von den Flammen und ließen das Feuer auch an den nächsten Tagen immer wieder in Gemeinschaftsarbeit aufleben. Am Abend begann dann die erste Trainingslektion in den drei Gruppen: Die Jüngsten übten die Suche nach einzügigen Matts, die mittelstarke Gruppe aus Arne, Robert, Charlotte und Bodo, besprach mit Sven-Hendrik das Motiv des Doppelangriffs, während Kati, Marius und Julian in der stärkeren Gruppe Kombinationsaufgaben lösten. Besonders die Kinder zeigten einen großen Ehrgeiz und lösten sehr viele Aufgaben. Als gegen 21.30 Uhr die Nachtruhe begann, spielten Charlotte, Julian und Marius noch einige Partien im Aufenthaltsraum, während sich die Kinder noch eine Zeit lang aufgeregt aus Witzebüchern vorlasen.

Der nächste Tag begann für alle Schach-Drachen um 8.30 Uhr mit einem gewohnt liebevollen Frühstück der Naturfreunde - schon vor dem Frühstück hatten einige Jugendliche Bretter aufgebaut und spielten fleißig Schach. Eine Stunde später begleitete uns Herbergsleiter Christian auf eine Expedition in die Natur, zu der nun auch unser Christian von den Schach-Drachen dazustieß. Er zeigte uns in seinem Naturhaus (Bild) Bussarde, Wiesel, Dachse, Eulen und den einzigartigen „Wackel-Dackel-Falken“. Danach machten wir uns mit Becherlupen auf den Weg in Richtung des Bullenmoors. Dort soll vor etwa 200 Jahren ein Bulle aus einem Bauernhof ausgebrochen und im Moor versunken sein! Unter Steinen und Ästen fanden wir zahlreiche Tiere und die Kinder löcherten Christian mit Fragen.

Zurück in der Jugendherberge gab es leckere Nudeln, ehe wir mit der zweiten Trainingseinheit begannen. Wir freuten uns sehr, nun auch Andreas und seinen Sohn Fabio begrüßen zu dürfen. Unsere Jüngsten übten mit Kati, die schon früher viele Erfahrungen im Jugendtraining gesammelt hat. Sie arbeiteten sehr konzentriert (Bild), auch wenn das Lagerfeuer nach wie vor seine große Faszination behielt - aber so gehört sich das ja auch für richtige Schach-Drachen. Nach einer Pause im Freien spielten sie ab ca. 16:30 Uhr zusammen mit Julian gegeneinander Bauernendspiele mit einem Bauern, die mittelstarke Gruppe versuchte sich gleichzeitig mit mehreren Bauern. Nach dem Abendessen spielten die Jugendlichen gemeinsam mit Charlotte Gruppenspiele, während die Mittelstarken und Starken mit Sven eine Partie besprachen und versuchten, so gut wie möglich die besten Züge vorherzusagen. Am Abend spielten Charlotte, Kati, Marius, Julian, Christian und Sven noch zahlreiche Partien, ehe auch sie sich erschöpft ins Bett legten.

Am Sonntag nach dem Frühstück absolvierten alle Teilnehmer noch einen 90-minütigen Abschlusstest über die Trainingsthemen dieses Wochenendes. Auch hier war wieder sehr erfreulich, wie ruhig und konzentriert unsere Jüngsten die Aufgaben lösten und schon früher fertig waren. Sie genossen also wieder das tolle Novemberwetter, zu dem sich schon bald Eltern und Geschwister dazugesellten, um gemeinsam Mittag zu essen. Alle Teilnehmer wurden geehrt und durften sich noch einen Buchpreis mit nach Hause nehmen.

Alles in allem freuen wir uns sehr über diese lustige und harmonische Vereinsfahrt 2014! Die Kinder haben viel Spaß miteinander gehabt und wir alle haben uns noch viel besser kennen gelernt! Besonders toll war die konzentrierte und ehrgeizige Mitarbeit der Jugendlichen, die hoffentlich viel Motivation für das Training zu Hause sammeln konnten! Auch die Älteren hatten viel Gelegenheit, ihr Schachspiel zu verbessern und können hoffentlich schon am nächsten Mannschaftsspieltag Erfolge erzielen!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Sven-Hendrik für die Organisation der Vereinsfahrt und bei allen freiwilligen Helfern, insbesondere Charlotte, Kati und Julian für die tatkräftige Unterstützung und Betreuung vor Ort! Auf eine erfolgreiche Neuauflage im neuen Jahr! (J.E.)

 

Ergebnisse des Abschlussquiz:

Starke Gruppe: 1. Christian, 2. Julian, 3. Marius, 4. Kati

Mittelstarke Gruppe: 1. Arne, 2. Charlotte, 3. Bodo

Kinder: 1. Ben, 2. Henry, 3. Julian, 4. Robert, 5. Jean-Luc, 6. Damian, 7. Hannes

 

Vereinsfahrt 2013

Vereinsfahrt der Schach-Drachen 2013

 

 

Am Wochenende vom 11. bis 13. Oktober machten sich zehn Schach-Drachen, nämlich Jean-Luc, Charlotte, Julian, Marius, Frederic, Jürgen, Christian, Bodo, Kati und Sven-Hendrik auf den Weg ins Naturfreundehaus Grafhorn, um an der ersten offiziellen Vereinsfahrt der Vereinsgeschichte teilzunehmen.