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Immer mittwochs und freitags in der Begegnungsstätte Altwarmbüchen, an der Riehe 32, 30916 Isernhagen.

Ab 16:30 Uhr für Kinder und Jugendliche, ab 18 Uhr für Erwachsene. Wir freuen uns auf euch!

Berichte 4.Mannschaft 2015/16

Geschrieben von Julian. Veröffentlicht in 4. Mannschaft

5. Spieltag vom 17. Januar 2016: Freibauer Wedemark 2 - SD Isernhagen 4

Wintereinbruch & Spannender Mannschaftskampf der Vierten

Bericht von Andreas

Nachdem Patrick und ich am Samstag mit der U12 zum Mannschaftskampf nach Bemerode gefahren sind und vor Antritt der Rückfahrt erst mal die Autos vom Schnee befreien mussten gestaltete sich der Sonntag gleichermaßen schön, ereignisreich und spannend.

Eigentlich war ich an dem Sonntag für unsere Dritte eingeplant; doch gegen 8.30 Uhr rief mich Bodo an und teilte mir mit, dass Döhren-Gleidingen witterungsbedingt abgesagt hätte.

Na klasse, ich hatte mich doch auf Schach eingestellt. Also schnell Patrick angerufen „ich kann doch für die Vierte spielen“.  Unser Gegner hieß Freibauer Wedemark 2 und so fuhren wir nach Bissendorf. Wir genossen die Anfahrt sehr, waren die Felder und Bäume doch vom Schnee eingedeckt. Leicht verspätet in der Mehrzweckhalle angekommen ging es dann auch sofort an die Bretter.

An Brett 1 traf Patrick auf Björn Zweigait (1686) und lieferte einen beeindruckenden Kampf.  

Ich durfte am zweiten Brett gegen Jürgen Pröhl (1444) spielen und versuchte ihm mit der sizilianischen Verteidigung das Leben schwer zu machen. In den ersten 95 Minuten, in welcher wir 16 Züge gespielt hatten, kam es zu keinem Figurenabtausch. Ich war mit meiner Stellung relativ zufrieden und schaute mir zwischendurch an, was an den anderen Brettern so passierte.

So gewann ich den Eindruck, dass Alexander am dritten Brett gegen Konrad Schulze (1450) große Mühe hatte und schaute mir die Situation an Brett 4 an, wo Peter gegen den jungen Leon Zweigait (1046) spielte. Leon hatte ja schon beim Dähne-Pokal in unserer Begegnungsstätte unter Beweis gestellt, dass er ein sehr ernst zu nehmender Gegner ist.

An Brett 5 zeigte Nadja wieder einmal, dass mit ihr zu rechnen ist; hatte sie doch in der laufenden Saison zwei 1400er bereits Remisen abverlangt.

Die Situation am Brett 6, wo Cornelia (914) ihre Frau stand und gegen Jarl Burger (1123) kämpfte, konnte ich nicht schnell genug deuten, da ich mit meinem eigenen Spiel doch sehr beschäftigt war.

So warf ich auch nur kurze Blicke auf Brett 7, wo Henry (880) gegen Christian Hagemeyer (1022) sein Glück versuchte sowie auf Brett 8, wo Jenny (882) gegen Andreas Kothrade (1471) spielte.

Zurück an meinem Brett: Die Stellung war, wie man sich vorstellen kann, sehr geschlossen, als ich mir einen groben Fehler leistete. Ich hatte eine Kombination falsch berechnet und musste einen Springer für einen Bauern hergeben, um „größeres Unheil“, den Verlust von einem Turm, zu verhindern. Nun hieß es durchatmen und lange rechnen.

So bekam ich auch nur am Rande mit, dass Henry und Jenny ihre Partien leider verloren hatten. Peter wurde von Leon immer stärker unter Druck gesetzt und musste sich auch leider geschlagen geben. So stand es aus unserer Sicht 0:3.

Ich fand in meinem Spiel eine Möglichkeit meinen Gegner trotz des Materialnachteils unter Druck zu setzen und verschaffte mir auf der c-Linie einen Freibauern. Leider schaffte dieser es nicht bis zum Umwandlungsfeld, da mein Gegner den Bauern einkassieren konnte.

Die Situation am Brett von Cornelia sah leider auch nicht so gut aus und ich fragte mich, wie Alexander mit seinen verstreuten Bauern im Endspiel überleben wollte.

Dann die erste Erfolgsmeldung: Nadja hatte ein Remis geschafft. Prima!

Für Patrick sah es mittlerweile gar nicht mehr so gut aus und so musste er sich kurze Zeit später auch geschlagen geben. Allerdings zollte ihm Björn, für sein gutes Spiel, ein großes Lob.

Ich schaute kurz nach rechts auf das Brett von Alexander und war verwundert. Wie hatte er es geschafft in Vorteil zu kommen? Ging da noch was?

Dann leichte Unruhe und zu hörende Enttäuschung am Brett von Cornelia. Ihr Gegner hatte sie, trotz eines massiven Vorteils, Patt gesetzt. Remis. Super Cornelia!

Zurück zu meinem Spiel. Mittlerweile waren die Damen abgetauscht, so dass wir jeder noch 3 Bauern, 2 Türme und mein Gegner den Springer hatte. Das sah heftig nach Verlust für mich aus. So zwang mir mein Gegner auch noch den Abtausch eines Turms auf und ehrlich gesagt gab ich mir keine große Chance auf ein Remis.

Dann die Erfolgsmeldung: Alexander gewinnt! Unglaublich aber wahr. Klasse Alexander.

Nun wurde nur noch am zweiten Brett gespielt. Wie heißt ein Film mit Eddy Murphy: „Angriff ist die beste Verteidigung“?. Und so marschierte ich, nach einem Bauernabtausch, mit einem Bauern, meinem König und meinem Turm nach vorne und drängte meinen Gegner immer weiter zurück. Dieser war offensichtlich überrascht und fand in dieser Phase nicht die richtigen Züge. Um es kurz zu machen. Nach ca. 4 Stunden und 40 Minuten einigten wir uns auf ein Remis.

So fuhren wir dann doch glücklich nach Altwarmbüchen zurück. Nadja, Patrick und ich kehrten noch kurz im Tandur ein und waren uns einig, dass wir ein tolles Team sind. :-)

(A.S.)

 

 

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