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Landeseinzelmeisterschaften
04.-07. Januar 2018 in Verden

Vereinsabend

Immer mittwochs und freitags in der Begegnungsstätte Altwarmbüchen, an der Riehe 32, 30916 Isernhagen.

Ab 16:30 Uhr für Kinder und Jugendliche, ab 18 Uhr für Erwachsene. Wir freuen uns auf euch!

Spielbericht Hannover 96 2 - SD Isernhagen 2

Bericht von Holger Ernst

7 Schach-Drachen spielen 4:4“

Guten Mutes fuhren wir gestern zur Clausewitzstr. zum Auswärtsspiel bei Hannover 96 2. Da wir nur Pascal nach oben abgeben mussten, der durch Robert ersetzt wurde, war ich guter Dinge, dass wir etwas Zählbares mit nach Hause bringen würden.

Doch als ich um kurz vor zehn mein Telefon ausmachen wollte kam der Schock. Randolf hatte mich auf allen möglichen Wegen versucht zu erreichen, da Pascal noch kurzfristig für die erste Mannschaft abgesagt hatte.

Also schickte ich Michael zum Freizeitheim Linden rüber und wir mussten notgedrungen nur mit 7 Spielern antreten. Michael holte in der Ersten einen vollen Punkt – von Randolf gab es nachmittags dafür ein dickes Lob für die spontane Ersatzstellung. An den Spielern der zweiten Mannschaft liegt es jedenfalls momentan nicht, dass die erste zur Zeit etwas schwächelt.

Nun zu unserem Spiel.

Ich ließ unser Brett 1 frei und wir versuchten das Beste aus der Situation zu machen.

Kevin kam gut aus der Eröffnung, da Klaus Hülse (1550) sich einen groben Fehler leistete. Auch bei Roberts Partie sah ich relativ schnell einen Vorteil – er hatte im Mittelspiel zwei Bauern erobert. Auch bei Jens war ich auf Grund seines DWZ-Vorsprungs voller Hoffnung.

Andreas kam gegen Bernhard Kujawa (1754) in ein kompliziertes Mittelspiel, welches nach der häuslichen Analyse in beide Richtungen ausschlagen konnte. Man einigte sich schließlich auf den friedlichen Mittelweg und damit stand es 0,5:1,5

Kevin setzte Hülse immer weiter unter Druck und hatte schließlich einen großen Materialvorteil – Hülse wehrte sich noch einige Züge aber gab schließlich auf. 1,5:1,5

Ich hatte mich in meiner Partie gerade vom starken Druck am Damenflügel befreit, als Ingo Hensen (1610) sein Glück am Königsflügel versuchen wollte. Er schätzte seinen Angriff als ziemlich stark ein und ich ließ es drauf ankommen und raubte am Damenflügel einen Bauern. Doch Hensen verstärkte seinen Angriff und ich geriet mächtig unter Druck. Dazu kam bei mir leider noch die Zeitnot und ich fand nicht mehr die besten Züge.

Durch einen Bauernzug erlaubte ich Hensen mit seinem Springer auf f5 einzudringen und damit schenkte ich die Partie praktisch ab, da sein Angriff nun noch stärker wurde. Mit 10 Sekunden auf der Uhr wurde ich dann noch durch ein Zwiegespräch im Raum in meiner Konzentration abgelenkt und verlor schließlich auf Zeit, allerdings war die Partie zu diesem Zeitpunkt auch schon verloren. 1,5:2,5

Robert spielte seinen Vorteil ganz sauber zu Ende und verwertete seine Mehrbauern – 2,5:2,5

Anatolij geriet an Brett 2 immer mehr unter Druck. Jens startete einen schönen Angriff in der g- und h-Linie, kam aber noch nicht so richtig weiter. Reinhard kam in ein Läufer-/Turmendspiel, welches nach Analyse mit Kevin wohl gewonnen war, allerdings musste man diesen Gewinnweg auch erst einmal finden am Brett. Reinhard schob seine Freibauern nach vorne, allerdings geriet er dabei in Zugzwangmotive und kam nicht weiter. Da Jens von einem Fehler seines Gegners profitierte und den vollen Punkt eingefahren hatte, einigte man sich auf ein Remis und somit hatten wir nun eine 4:3-Führung.

Der erste Mannschaftspunkt war somit eingefahren und ich war angesichts der nominellen Unterzahl voll zufrieden.

Anatolij wehrte sich an Brett 2 noch nach Kräften und hoffte auf ein Wunder, aber dieses blieb aus. 4-4

Das Wochenende hat mal wieder gezeigt, dass das Zusammenspiel von erster und zweiter Mannschaft wirklich gut klappt. Natürlich ist es für die Zweite bedauerlich gewesen, so kurzfristig noch einen Spieler abgeben zu müssen, aber wir haben das Beste draus gemacht und einen weiteren Mannschaftspunkt gegen den Abstieg geholt. Das Liga-Orakel sieht unsere Abstiegswahrscheinlichkeit nun nur noch bei 9% - wer hätte das vor Saisonbeginn als Zwischenergebnis nach 4 Spieltagen gedacht?

Und es bleiben uns noch einige Partien um den Deckel drauf zu machen und die Klasse zu halten.

Und nur darum geht es diese Saison!

Wir sind auf einem guten Weg!

 

4. Spieltag: 1. Mannschaft in akuter Abstiegsgefahr

 

1. Mannschaft

Das richtungsweisende Spiel gegen die zweite Mannschaft der Schachfreunde Hannover verlor unsere 1. Mannschaft deutlich mit 2,5-5,5. Lediglich Werner Zoch und Michael Jäkel gewannen ihre Partien, während Sven-Hendrik Loßin remis spielte. Damit geht unsere 1. Mannschaft mit großen Abstiegssorgen in die Winterpause und muss im neuen Jahr dringend punkten.

2. Mannschaft

Eine kurzfristige Absage zwang unsere 2. Mannschaft, gegen Hannover 96 mit nur sieben Spielern anzutreten. Doch Kevin Teichert, Jens Wendling und Robert Elsner spielten groß auf und holten volle Punkte. Andreas Köppl und Reinhard Altrock sicherten mit Remisen das 4:4, wodurch unsere Mannschaft auf einem hervorragendem drittem Tabellenplatz überwintert.

3. Mannschaft

Gegen den Tabellenführer Freibauer Wedemark reichten der Sieg von Bodo Lieberum und die halben Punkte von Michael Schoder, Patrick Dähn, Charlotte Loßin und Joachim Glaschak nur zum 3:5. Damit belegt unsere 3. Mannschaft derzeit den 4. Tabellenplatz und hat den direkten Kontakt zu den Aufstiegsplätzen vorerst verloren.

4. Mannschaft

Ebenfalls eine Niederlage kassierte unsere 4. Mannschaft gegen die 3. Mannschaft von Hannover 96. Erfreulich waren jedoch die Siege von Hannes Braun und Celine Kynast sowie das Remis von Arne Gädeken.

Spielbericht SD Isernhagen 2- SK Anderten

Bericht von Holger Ernst

Knappe Niederlage gegen Anderten“

Trotz der Berufung von Anatolij und Andreas für die erste Mannschaft, holten wir gestern ein sehr respektables Ergebnis gegen Anderten.

Anderten trat mit seinen besten acht Spielern an, die einen DWZ-Schnitt von 1673 aufwiesen. Wir hielten mit knapp 100 DWZ weniger im Durchschnitt dagegen und waren trotzdem guter Dinge.

Hossein gab sein Debüt im Spielbetrieb und wurde von mir noch einmal kurz in das Regelwerk eingewiesen.

Norbert verstärkte uns bereits das zweite Mal und ich war mir sicher, dass er, wie gewohnt, einen halben Punkt für unsere Mannschaft holen würde.

So nahmen wir den recht aussichtslosen Kampf an und legten los.

Hossein musste in seiner ersten Partie allerdings sehr schnell „Lehrgeld“ bezahlen. Nach einer etwas unübersichtlichen Eröffnung eroberte Werner Schemschat (1548) mit einem Abzugsschach die Dame von Hossein und spielte souverän zu Ende. 0-1

Norbert fragte nach einem Remisangebot, ich ließ ihn allerdings zunächst weiter spielen. Doch 5-6 Züge später bot ihm Jörg Merkel (1510) selbst Remis an und ich willigte ein. 0,5:1,5

Kevin wickelte nach der Eröffnung einen Abtausch so ab, dass er 3 Bauern für eine Leichtfigur erhielt. Doch einige Züge später erkannten beide Spieler, dass es wohl nicht mehr als Remis war. 1:2

Auch Pascal bewegte sich im Remisbereich, was gegen Dr. Rabinowitsch (1771) für mich völlig OK war, also auch hier die Punkteteilung. 1,5:2,5

Reinhard flüsterte mir zu, dass er einen Bauern weniger hatte – hier war die Stellung allerdings aus meiner Sicht noch unklar. Kurze Zeit später war seine Partie verloren, ich habe die Schlussstellung jedoch nicht mehr gesehen, da ich an meinem Brett genug zu tun hatte. 1,5:3,5

Der Rückstand war nun deutlich und ich hakte ein gutes Ergebnis gerade ab, als Jens mir den vollen Punkt übermittelte. 2,5:3,5

Er hatte gegen Franz-Josef Kerwien (1570) nach einem Abtausch die Qualität und einen Mehrbauern und verwandelte gewohnt sicher. Nach längerer Zeit endlich mal wieder ein voller Punkt für Jens. So brauchen wir dich!

Es verblieben noch Michael Jäkel und meine Partie. Michael hatte mit Wilfried Gläser (1995) den „dicksten Brocken“. Er wehrte sich tapfer über 4 Stunden, musste dann schließlich dennoch ein Einsehen haben. 2,5:4,5

Der Kampf war entschieden mit dem zu erwartenden Ergebnis.

Nachdem ich in meiner Partie im Sizilianer zunächst die Züge vertauschte und etwas gedrückt stand, erlaubte mir Klaus Mohwinkel (1571) nach zwei Tempoverlusten eine starke Initiative. Ich sah eine Abwicklung mit Bauerngewinn, doch entschied ich mich dagegen und erhöhte den Druck. Doch Klaus konnte sich befreien und so war die Partie wieder ausgeglichen. Ich verschaffte mir einen Springervorposten auf e3, doch Klaus bereitete die gleiche Situation auf d6 vor. Da Mohwinkel schon in Zeitnot geriet, versuchte ich das Spiel zu verkomplizieren. Ich gab erst einen und dann noch einen zweiten Bauern, um Linien für meine Schwerfiguren zu öffnen und einen Königsangriff zu starten. Wie die Analyse zeigte, war der Angriff sogar stärker als ich dachte, allerdings fand ich nicht die besten Züge. Mir war klar, dass der Angriff durchschlagen musste, denn ansonsten würde Klaus mit seiner Routine die beiden Mehrbauern in einen vollen Punkt umsetzen. Er geriet immer mehr in Zeitnot und ich warf angesichts der drohenden Niederlage alles in die Waagschale. Und so profitierte ich, in eigentlich verlorener Stellung, von einem Sieg auf Zeit. Klaus hatte einfach „zu viele gute Züge“ und konnte sich vor dem Blättchenfall nicht auf einen festlegen. So gelang mir der „Lucky Punch“ und ich konnte das Mannschaftsergebnis noch etwas freundlicher gestalten.

3,5:4,5

In dieser Partie haben wir bewiesen, dass wir auch gegen wesentlich stärkere Gegner mithalten können. Jede Partie muss erst gespielt werden !

3,5 Brettpunkte sind wirklich Klasse und von mir so nicht erwartet worden.

Wir liegen absolut im Soll nach 3 Spieltagen und können positiv in die Zukunft schauen.

3. Spieltag: Mehr Schatten als Licht

1. Mannschaft

Im wichtigen Spiel gegen HSK Lister Turm 3 kassierte unsere 1. Mannschaft eine unglückliche Niederlage. Lediglich Julian Essmann gewann seine Partie, sodass fünf unentschiedene Partien zur 3,5-4,5 Niederlage führten. Damit gerät die 1. Mannschaft im Abstiegskampf zunehmend unter Druck.

2. Mannschaft

Nach dem tollen Saisonstart musste sich unsere 2. Mannschaft gegen den SK Anderten erstmals in dieser Saison geschlagen geben. Obwohl mit Anatolij Romakin und Andreas Köppl zwei Leistungsträger in der 1. Mannschaft ausgeholfen haben, gewannen Holger Ernst und Jens Wendling ihre Partien. Auch die Remisen von Pascal Dähn, Kevin Teichert und Norbert Gornig waren eine starke Leistung, doch letztendlich blieb auch hier nur die 3,5-4,5 Niederlage.

3. Mannschaft

Den einzigen Isernhagener Sieg an diesem Spieltag holte unsere 3. Mannschaft. Gegen die zweite Mannschaft des SC Hämelerwald gewannen Nils Battermann, Bodo Lieberum und Arne Gädeken. Halbe Punkte von Patrick Dähn, Matthias Clever und Sam Ahmadi sicherten den 4,5-3,5 Sieg. Damit kann unsere 3. Mannschaft selbstbewusst in das anstehende Spitzenspiel gegen den Tabellenführer Freibauer Wedemark gehen.

4. Mannschaft

Die Stärke des Tabellenführers Freibauer Wedemark durfte unsere 4. Mannschaft bereits diesen Spieltag kennenlernen. Respektable Unentschieden erkämpften sich Charlotte Loßin, Nadja Nidzwetzki und Ben Braun, wodurch der Mannschaftskampf 1,5-6,5 endete.

Jugendmannschaften im Einsatz

Bericht von Charlotte Loßin

Am 18.11. hatte unsere U12 ihren zweiten Mannschaftskampf und mit SZ Bemerode 1 & 2 erneut sehr starke Gegner. Gegen Bemerode 1, mit Johannes von Mettenheim am ersten Brett, unterlagen unsere jungen Drachen mit 4:0. In der nächsten Runde kam es jedoch zu einem Ergebnis, das auch die Spieler unserer 1. Mannschaft in Erstaunen versetzte: Fabio Szymanski gewinnt gegen A. Bangiev! Auch wenn sich herausstellte, dass es sich dabei nicht um den internationalen Meister Alexander Bangiev, sondern um den 10-jährigen Anton Bangiev handelte, eine tolle Leistung von Fabio. Da auch Sam Ahmadi gegen seinen eigentlich stärker eingeschätzten Gegner gewinnen konnte, schaffte es unsere U12 als erste Mannschaft gegen SZ Bemerode zu punkten.
Herzlichen Glückwunsch!

Glückwünsche gehen auch an unsere U14, die es schaffte, ihr Auswärtsspiel in Rinteln zu gewinnen. Volle Punkte holten Robert Elsner am ersten Brett und Sam Ahmadi am vierten Brett. In einer hart umkämpften Partie zwischen Henry Bücker und Tizian von Knobloch (Rinteln) schwankte die Stellung lange zwischen Gewinn und Verlust hin und her, bis die beiden sich auf ein faires Remis einigten.

In der U20 lief es leider nicht so erfolgreich. Durch viele Ausfälle unterlagen wir Lehrte 3 (4:0) und Lehrte 4 (3:1). Nur Charlotte Loßin gelang es gegen Lehrte 4 zu gewinnen. Wir freuen uns natürlich für Lehrte und gehen am 03.12. motiviert in den nächsten Mannschaftskampf gegen Bovenden-Parensen.