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Der Spielbetrieb ist im November ausgesetzt.
Auf Grund der Corona-Verordnung der Landesregierung können im November keine Trainingsabende stattfinden. Der Start der Überbrückungsligen sowie der Start der Vereinsmeisterschaft muss verschoben werden.

Niedersächsische Blitzmeisterschaft 2019: Marius Eilert mit überragender Leistung für die Norddeutsche Blitz-Meisterschaft qualifiziert

Am 01. September 2019 traten mit Marius Eilert und Julian Essmann erstmals zwei Schach-Drachen gleichzeitig bei den Landes-Blitz-Einzelmeisterschaften in Wilhelmshaven an. Marius hatte sich mit einer Platzierung unter den ersten 8 im letzten Jahr vorqualifiziert, Julian war als Fünftplatzierter bei der Bezirks-Meisterschaft nachgerückt.

So wurde das Turnier zur Schachreise, und auch Kevin Teichert schloss sich der lustigen Runde an, um einen kleinen Ausflug an den Jadebusen zu machen. Uns begrüßte noch einmal ein sehr warmer Spätsommertag, den wir zu einem Besuch im Deutschen Marinemuseum nutzten. Hier ließ sich die Geschichte der deutschen Marine bewundern, besonders spannend war die Begehung eines U-Bootes. Kurz darauf folgte dann der entspannte Teil mit einem Bad im Meer und Entspannungsphase am Strand. Noch ein gutes Abendessen und die Vorbereitung fürs Turnier war perfekt.

Mit unserer Ankunft im Spiellokal am nächsten Morgen stieg dann doch die Anspannung: Das Teilnehmerfeld bestand aus 22 Teilnehmern, davon waren 6 Spieler mit einer Wertungszahl >2100. Wir hatten gute Startlistenplätze und waren uns bewusst, dass eine Platzierung unter den ersten 8 heute mit einer guten Leistung möglich sein könnte. Klar war aber auch: Jeder der anderen Teilnehmer hatte sich bereits mit einer guten Leistung in der Vorrunde qualifiziert und es würde um jeden Punkt gekämpft werden. Wir schätzten, dass mindestens 12 Punkte her mussten, um unser Ziel einer erneuten Qualifizierung zu erreichen.

 

 

Blick in das Spiellokal des Wilhelmshavener Schachclubs

 

 

Entsprechend froh waren wir, dass wir die ersten 3 Partien alle gewinnen konnten. Mit Lucas Graf besiegte Julian sogar einen der direkten Konkurrenten um die vorderen Plätze. Dann hatte er aber leider in der wichtigen Partie gegen Jörg Witthaus von den Schachfreunden das Nachsehen. Er wurde jedoch von Marius gerächt, der sich auch im Schach-Drachen-Duell gegen Julian durchsetzte und mit 6 aus 6 (!) einen überragenden Start hinlegte.

Auch das Schach-Drachen-Duell wurde ausgekämpft – Marius behielt hier die Oberhand.

Für beide standen aber noch die Begegnungen mit den Top-Spielern aus. Hier zeigte Marius echte Klasse: Gegen Alexander Izrailev, Fabian Stotyn, Bernd Laubsch und Max Messen – allesamt mit einer Wertungszahl um 2200 - holte er allesamt halbe Punkte, nur gegen den Turniersieger Felix Hampel musste er aufgeben. Julian konnte in dieser Reihe nur einen halben Punkt gegen Stotyn erzielen – dieser sollte sich später noch als sehr wichtig herausstellen. Marius startete nun nach der Pause als Zweitplatzierter in die zweite Turnierhälfte, plötzlich war sogar noch die Qualifikation für die Norddeutschen Meisterschaften möglich. Auch Julian hatte noch alle Chancen für das Erreichen der ersten Acht und damit die Qualifikation für die LBEM im nächsten Jahr. Leider fehlte ihm aber doch die Ausdauer, gerade in der 2. Hälfte gingen einige Partien durch unglückliche Einsteller verloren. Marius hingegen war wie beflügelt, nur noch der schnelle Dirk Schmitt konnte ihm eine zweite Niederlage beibringen. In der letzten Runde hieß es dann Stotyn (15 Punkte) gegen Eilert (15,5 Punkte), es ging um den Einzug zur Norddeutschen Meisterschaft. Der Druck war enorm, aber auch hier erspielte sich Marius zwei Mehrbauern und sicherte sich mit einem Remis und sagenhaften 16 Punkten aus 21 Partien und nur 2 Niederlagen den 3. Platz. Julian erzielte 10 Punkte aus 21 Partien und verfehlte die Qualifikation für das nächste Jahr nur um 2 Punkte. Die Norddeutsche Blitz-Meisterschaft findet im Februar statt, wir dürfen gespannt sein. 

Von wegen Abtauchen: Für Marius ging es bei der Landes-Blitz-Meisterschaft hoch hinaus.

In jedem Fall war es eine schöne Schachreise und ein guter Einstieg in die neue Saison. (J.E.)

Die Abschlusstabelle: http://nsv-online.de/wp-content/uploads/2019/09/blitzem.png 

Kuriositäten vom Langenhagener Sommeropen – Teil 2

von Marius Eilert

Ebenfalls eine Überraschung bei der Parteianalyse erlebten die beiden Spieler, die folgende Stellung produzierten:

Weiß spielte nun den Hammerzug 1.Dxc4 woraufhin Schwarz aufgab! Welche Idee steckte hinter dem Damenopfer und warum bereute der Schwarzspieler nach der Partieanalyse seine Aufgabe?

Hier geht es zur Lösung.

Kuriositäten vom Langenhagener Sommeropen – Teil 1

von Marius Eilert

In den vielen spannenden Partien des Langenhagener Sommeropens erlebten wir auch einige kuriose Stellungen, die die beteiligten Spieler sicherlich nicht so schnell vergessen werden. Eine davon stammt aus meiner Verlustpartie gegen Daniel Schulz von Hannover 96. Nachdem ich ausgangs der Eröffnung strategisch klar überspielt wurde, setzte ich meine Hoffnungen in einen Königsangriff. Schließlich stand folgende Stellung auf dem Brett, in der ich mit Schwarz am Zug war:

Nach der Partie zeigte mir mein Gegner wie ich in der Diagrammstellung das Dauerschach hätte erzwingen können. Ärgerlich, dass ich diese Chance übersehen habe, doch nachdem ich am Vortag eine unklare Stellung im 38. Zug durch Zeitüberschreitung gewonnen hatte, erschien es mir als ausgleichende Gerechtigkeit, hier einen halben Punkt liegengelassen zu haben. Als uns dann aber die Kiebitze zeigten, wie Schwarz in der Diagrammstellung sogar direkt hätte gewinnen können, waren mein Gegner und ich dann doch schockiert. Daher hier die Quizfragen:

1) Mit welchem zweitbesten Zug erzwingt Schwarz das Dauerschach?

2) Mit welchem Zug kann Schwarz sogar direkt gewinnen?

Hier geht es zur Lösung.

Schachtiger Sommeropen 2019

Spannendes Ende des 1. Langenhagener Sommeropens

Am Sonntag den 07.07.2019 ist das erste Internationale Langenhagener Sommeropen schon wieder zu Ende gegangen. Die Drachen konnten leider vor der 7. Runde keine Preisränge mehr erreichen, spannend war es aber trotzdem:

Marius spielte im A-Open mit 3,5 Punkten die letzte Runde gegen Andreas Herrmann (SF Hannover, ELO 2119). Am Vorabend hatte er sich noch die Partie angesehen, die Julian 2016 gegen Herrmann gespielt hatte. Es kam wieder dieselbe Eröffnung aufs Brett und Marius konnte die Partie schnell zu seinen Gunsten entscheiden. Mit 4,5 Punkten schneidet Marius damit auf einem überragenden 14. Platz ab und bestätigt seine neue DWZ von 2100.

Julian startete ebenfalls mit 3,5 Punkten in die letzte Runde und musste gegen Torben Knüdel (PSV Uelzen, ELO 2151) ran. Nachdem dieser die Eröffnung ungenau gespielt hatte, hatte Julian leichten Vorteil im Mittelspiel. In der Zeitnotphase tauschte er dann einige Figuren ab und gelangte in ein ausgeglichenes Leichtfigurenendspiel. Dann aber der Schock im 41. Zug: Die Zeitnot war gerade überstanden und es war Zeit, genauer nachzudenken. Genau hier machte er den Fehler und verlor einen Bauern und die Partie. Mit 50% der Punkte kann er dennoch zufrieden sein und erreicht mit Platz 29 etwa seinen Setzranglistenplatz.

Robert hatte als Vorletzter der Setzrangliste einen harten Stand im Turnier und musste an Tag 2 noch wegen eines Arztbesuches eine Partie kampflos verloren geben. In der Nachmittagspartie hatte er gegen den erfahrenen Schachtiger-Vorsitzenden Manfred Backhaus ein Remis erzielen können, musste sich aber an Tag 3 wiederum zwei Mal geschlagen geben, unter anderem gegen den erfahrenen Fredrik Polenz, der zuvor gegen Marius remisiert hatte. Am letzten Tag besiegte Robert aber nochmal gegen den jungen Tim Sauer (SZ Bemerode, ELO 1635) und konnte damit einen guten Schlusspunkt setzen.

Auch Werner hatte in dem extrem starken Teilnehmerfeld zu kämpfen, nach sechs Runden hatte er 2 Remisen auf dem Konto. In der letzten Runde gab es zum Abschluss nochmal ein versöhnliches Unentschieden gegen Manfred Backhaus (ST Langenhagen, DWZ 1866). Mit 1,5 Punkten beendet Werner das Turnier damit punktgleich mit Robert.

Michael hatte im B-Open vor der letzten Runde 2 Siege und 2 Remisen gesammelt und musste in der letzten Runde noch einmal gegen den jungen Matthis Berkenkamp (SK Verden, DWZ 1039) antreten. Er hatte bereits ein gewonnenes Endspiel erreicht und sah ein Turmopfer als gewinnbringende Kombination. Doch dann der Schock: Sein Gegner konnte mit einem Zwischenschach das Turmopfer widerlegen und die Partie gewinnen. So blieb es bei 3 Punkten für Michael und Platz 17.

Turniersieger im A-Open wurde GM Sergej Ovsejevitsch gefolgt von IM Aljoscha Feuerstack und FM Wilfried Bode.

Das B-Open gewann Leon Niemann mit überragenden 7 Punkten aus 7 Partien.

Es war ein sehr schönes Turnier in toller Atmosphäre in der Mensa der IGS Langenhagen. Vielen Dank an die Schachtiger für die tolle Organisation, wir hoffen auf eine Neuauflage im nächsten Jahr. (J.E.)

Marius Eilert gewinnt Frühjahrsopen 2019

Mit der vollen Punktzahl gewann Marius Eilert souverän das diesjährige Frühjahrsopen. Die Entscheidung über den Turniersieg fiel in der 6. Runde, als Marius gegen seinen bis dahin ärgsten Verfolger Frank Gathmann siegreich blieb.

Zur größten Überraschung des Turniers avancierte Thomas Moseler, der trotz Setzranglistenplatz 19 das gesamte Turnier vorne mitspielte und einen herausragenden 2. Platz erreichte.

Ebenfalls ein hervorragendes Turnier spielte Dieter Stummeyer, der sich durch einen Sieg in der Schlussrunde noch auf den 3. Platz vorschob.

Die weiteren Preisträger:

4. Platz: Robert Elsner

5. Platz: Frank Gathmann

1. Platz DWZ < 1700: Immo Frese

2. Platz DWZ < 1700: Evgenij Iavitch

1. Platz DWZ < 1500: Patrick Dähn

2. Platz DWZ < 1500: Andreas Szymanski

1. Platz Jugendwertung U-20: Sam Ahmadi

Hier geht es zur Abschlusstabelle.

Hier geht es zur DWZ-Auswertung.