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Aktuelle Infos

Der Spielbetrieb ist ausgesetzt.
Derzeit können auf Grund der Corona-Verordnung der Landesregierung keine Trainingsabende stattfinden. Der Start der Überbrückungsligen wird verschoben.

Zweiter Spieltag der 4. Mannschaft am 27.10.2019

An diesem 2. Spieltag gab es in den Mannschaften 1 bis 3 leider einige Absagen und es standen einige Stammspieler aus den unterschiedlichsten nachvollziehbaren Gründen nicht zur Verfügung. Dementsprechend stellte die 2. Mannschaft Ersatz für die 1. Mannschaft und die tieferen Mannschaften entsprechend. (Aus der 4. Mannschaft kamen an diesem Spieltag insgesamt 10 Spieler zum Einsatz.)

Die 4. Mannschaft „durfte“ vollständig mit 8 Spieler/innen/n früh am Morgen den weiten Weg nach Hoya antreten, um gegen den SK Eystrup zu spielen.

Es spielten Bodo, Alexander, Matthias, Joachim, Nadja, Cornelia, Stefan und Henry. Die Siege von Henry und Stefan ließen auf einen Mannschaftssieg hoffen, aber dann verloren Nadja, Cornelia und Alexander gegen spielstärkere Gegner leider ihre Partien. Matthias remisierte und Joachim gewann gegen seine spielschwächere Gegnerin. Leider konnte Bodo gegen seinen gleichwertigen Gegner nicht gewinnen und verlor, sodass der Mannschaftskampf letztlich mit 3,5 zu 4,5 Brettpunkten verloren ging. (Li.)

Niedersächsische Blitzmeisterschaft 2019: Marius Eilert mit überragender Leistung für die Norddeutsche Blitz-Meisterschaft qualifiziert

Am 01. September 2019 traten mit Marius Eilert und Julian Essmann erstmals zwei Schach-Drachen gleichzeitig bei den Landes-Blitz-Einzelmeisterschaften in Wilhelmshaven an. Marius hatte sich mit einer Platzierung unter den ersten 8 im letzten Jahr vorqualifiziert, Julian war als Fünftplatzierter bei der Bezirks-Meisterschaft nachgerückt.

So wurde das Turnier zur Schachreise, und auch Kevin Teichert schloss sich der lustigen Runde an, um einen kleinen Ausflug an den Jadebusen zu machen. Uns begrüßte noch einmal ein sehr warmer Spätsommertag, den wir zu einem Besuch im Deutschen Marinemuseum nutzten. Hier ließ sich die Geschichte der deutschen Marine bewundern, besonders spannend war die Begehung eines U-Bootes. Kurz darauf folgte dann der entspannte Teil mit einem Bad im Meer und Entspannungsphase am Strand. Noch ein gutes Abendessen und die Vorbereitung fürs Turnier war perfekt.

Mit unserer Ankunft im Spiellokal am nächsten Morgen stieg dann doch die Anspannung: Das Teilnehmerfeld bestand aus 22 Teilnehmern, davon waren 6 Spieler mit einer Wertungszahl >2100. Wir hatten gute Startlistenplätze und waren uns bewusst, dass eine Platzierung unter den ersten 8 heute mit einer guten Leistung möglich sein könnte. Klar war aber auch: Jeder der anderen Teilnehmer hatte sich bereits mit einer guten Leistung in der Vorrunde qualifiziert und es würde um jeden Punkt gekämpft werden. Wir schätzten, dass mindestens 12 Punkte her mussten, um unser Ziel einer erneuten Qualifizierung zu erreichen.

 

 

Blick in das Spiellokal des Wilhelmshavener Schachclubs

 

 

Entsprechend froh waren wir, dass wir die ersten 3 Partien alle gewinnen konnten. Mit Lucas Graf besiegte Julian sogar einen der direkten Konkurrenten um die vorderen Plätze. Dann hatte er aber leider in der wichtigen Partie gegen Jörg Witthaus von den Schachfreunden das Nachsehen. Er wurde jedoch von Marius gerächt, der sich auch im Schach-Drachen-Duell gegen Julian durchsetzte und mit 6 aus 6 (!) einen überragenden Start hinlegte.

Auch das Schach-Drachen-Duell wurde ausgekämpft – Marius behielt hier die Oberhand.

Für beide standen aber noch die Begegnungen mit den Top-Spielern aus. Hier zeigte Marius echte Klasse: Gegen Alexander Izrailev, Fabian Stotyn, Bernd Laubsch und Max Messen – allesamt mit einer Wertungszahl um 2200 - holte er allesamt halbe Punkte, nur gegen den Turniersieger Felix Hampel musste er aufgeben. Julian konnte in dieser Reihe nur einen halben Punkt gegen Stotyn erzielen – dieser sollte sich später noch als sehr wichtig herausstellen. Marius startete nun nach der Pause als Zweitplatzierter in die zweite Turnierhälfte, plötzlich war sogar noch die Qualifikation für die Norddeutschen Meisterschaften möglich. Auch Julian hatte noch alle Chancen für das Erreichen der ersten Acht und damit die Qualifikation für die LBEM im nächsten Jahr. Leider fehlte ihm aber doch die Ausdauer, gerade in der 2. Hälfte gingen einige Partien durch unglückliche Einsteller verloren. Marius hingegen war wie beflügelt, nur noch der schnelle Dirk Schmitt konnte ihm eine zweite Niederlage beibringen. In der letzten Runde hieß es dann Stotyn (15 Punkte) gegen Eilert (15,5 Punkte), es ging um den Einzug zur Norddeutschen Meisterschaft. Der Druck war enorm, aber auch hier erspielte sich Marius zwei Mehrbauern und sicherte sich mit einem Remis und sagenhaften 16 Punkten aus 21 Partien und nur 2 Niederlagen den 3. Platz. Julian erzielte 10 Punkte aus 21 Partien und verfehlte die Qualifikation für das nächste Jahr nur um 2 Punkte. Die Norddeutsche Blitz-Meisterschaft findet im Februar statt, wir dürfen gespannt sein. 

Von wegen Abtauchen: Für Marius ging es bei der Landes-Blitz-Meisterschaft hoch hinaus.

In jedem Fall war es eine schöne Schachreise und ein guter Einstieg in die neue Saison. (J.E.)

Die Abschlusstabelle: http://nsv-online.de/wp-content/uploads/2019/09/blitzem.png 

Kuriositäten vom Langenhagener Sommeropen – Teil 2

von Marius Eilert

Ebenfalls eine Überraschung bei der Parteianalyse erlebten die beiden Spieler, die folgende Stellung produzierten:

Weiß spielte nun den Hammerzug 1.Dxc4 woraufhin Schwarz aufgab! Welche Idee steckte hinter dem Damenopfer und warum bereute der Schwarzspieler nach der Partieanalyse seine Aufgabe?

Hier geht es zur Lösung.

Kuriositäten vom Langenhagener Sommeropen – Teil 1

von Marius Eilert

In den vielen spannenden Partien des Langenhagener Sommeropens erlebten wir auch einige kuriose Stellungen, die die beteiligten Spieler sicherlich nicht so schnell vergessen werden. Eine davon stammt aus meiner Verlustpartie gegen Daniel Schulz von Hannover 96. Nachdem ich ausgangs der Eröffnung strategisch klar überspielt wurde, setzte ich meine Hoffnungen in einen Königsangriff. Schließlich stand folgende Stellung auf dem Brett, in der ich mit Schwarz am Zug war:

Nach der Partie zeigte mir mein Gegner wie ich in der Diagrammstellung das Dauerschach hätte erzwingen können. Ärgerlich, dass ich diese Chance übersehen habe, doch nachdem ich am Vortag eine unklare Stellung im 38. Zug durch Zeitüberschreitung gewonnen hatte, erschien es mir als ausgleichende Gerechtigkeit, hier einen halben Punkt liegengelassen zu haben. Als uns dann aber die Kiebitze zeigten, wie Schwarz in der Diagrammstellung sogar direkt hätte gewinnen können, waren mein Gegner und ich dann doch schockiert. Daher hier die Quizfragen:

1) Mit welchem zweitbesten Zug erzwingt Schwarz das Dauerschach?

2) Mit welchem Zug kann Schwarz sogar direkt gewinnen?

Hier geht es zur Lösung.