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Jugendserie in der Wedemark
Am 02.12.2017 ist es wieder soweit!
Landeseinzelmeisterschaften
04.-07. Januar 2018 in Verden

Vereinsabend

Immer mittwochs und freitags in der Begegnungsstätte Altwarmbüchen, an der Riehe 32, 30916 Isernhagen.

Ab 16:30 Uhr für Kinder und Jugendliche, ab 18 Uhr für Erwachsene. Wir freuen uns auf euch!

Spielbericht SD Isernhagen 2- SK Anderten

Bericht von Holger Ernst

Knappe Niederlage gegen Anderten“

Trotz der Berufung von Anatolij und Andreas für die erste Mannschaft, holten wir gestern ein sehr respektables Ergebnis gegen Anderten.

Anderten trat mit seinen besten acht Spielern an, die einen DWZ-Schnitt von 1673 aufwiesen. Wir hielten mit knapp 100 DWZ weniger im Durchschnitt dagegen und waren trotzdem guter Dinge.

Hossein gab sein Debüt im Spielbetrieb und wurde von mir noch einmal kurz in das Regelwerk eingewiesen.

Norbert verstärkte uns bereits das zweite Mal und ich war mir sicher, dass er, wie gewohnt, einen halben Punkt für unsere Mannschaft holen würde.

So nahmen wir den recht aussichtslosen Kampf an und legten los.

Hossein musste in seiner ersten Partie allerdings sehr schnell „Lehrgeld“ bezahlen. Nach einer etwas unübersichtlichen Eröffnung eroberte Werner Schemschat (1548) mit einem Abzugsschach die Dame von Hossein und spielte souverän zu Ende. 0-1

Norbert fragte nach einem Remisangebot, ich ließ ihn allerdings zunächst weiter spielen. Doch 5-6 Züge später bot ihm Jörg Merkel (1510) selbst Remis an und ich willigte ein. 0,5:1,5

Kevin wickelte nach der Eröffnung einen Abtausch so ab, dass er 3 Bauern für eine Leichtfigur erhielt. Doch einige Züge später erkannten beide Spieler, dass es wohl nicht mehr als Remis war. 1:2

Auch Pascal bewegte sich im Remisbereich, was gegen Dr. Rabinowitsch (1771) für mich völlig OK war, also auch hier die Punkteteilung. 1,5:2,5

Reinhard flüsterte mir zu, dass er einen Bauern weniger hatte – hier war die Stellung allerdings aus meiner Sicht noch unklar. Kurze Zeit später war seine Partie verloren, ich habe die Schlussstellung jedoch nicht mehr gesehen, da ich an meinem Brett genug zu tun hatte. 1,5:3,5

Der Rückstand war nun deutlich und ich hakte ein gutes Ergebnis gerade ab, als Jens mir den vollen Punkt übermittelte. 2,5:3,5

Er hatte gegen Franz-Josef Kerwien (1570) nach einem Abtausch die Qualität und einen Mehrbauern und verwandelte gewohnt sicher. Nach längerer Zeit endlich mal wieder ein voller Punkt für Jens. So brauchen wir dich!

Es verblieben noch Michael Jäkel und meine Partie. Michael hatte mit Wilfried Gläser (1995) den „dicksten Brocken“. Er wehrte sich tapfer über 4 Stunden, musste dann schließlich dennoch ein Einsehen haben. 2,5:4,5

Der Kampf war entschieden mit dem zu erwartenden Ergebnis.

Nachdem ich in meiner Partie im Sizilianer zunächst die Züge vertauschte und etwas gedrückt stand, erlaubte mir Klaus Mohwinkel (1571) nach zwei Tempoverlusten eine starke Initiative. Ich sah eine Abwicklung mit Bauerngewinn, doch entschied ich mich dagegen und erhöhte den Druck. Doch Klaus konnte sich befreien und so war die Partie wieder ausgeglichen. Ich verschaffte mir einen Springervorposten auf e3, doch Klaus bereitete die gleiche Situation auf d6 vor. Da Mohwinkel schon in Zeitnot geriet, versuchte ich das Spiel zu verkomplizieren. Ich gab erst einen und dann noch einen zweiten Bauern, um Linien für meine Schwerfiguren zu öffnen und einen Königsangriff zu starten. Wie die Analyse zeigte, war der Angriff sogar stärker als ich dachte, allerdings fand ich nicht die besten Züge. Mir war klar, dass der Angriff durchschlagen musste, denn ansonsten würde Klaus mit seiner Routine die beiden Mehrbauern in einen vollen Punkt umsetzen. Er geriet immer mehr in Zeitnot und ich warf angesichts der drohenden Niederlage alles in die Waagschale. Und so profitierte ich, in eigentlich verlorener Stellung, von einem Sieg auf Zeit. Klaus hatte einfach „zu viele gute Züge“ und konnte sich vor dem Blättchenfall nicht auf einen festlegen. So gelang mir der „Lucky Punch“ und ich konnte das Mannschaftsergebnis noch etwas freundlicher gestalten.

3,5:4,5

In dieser Partie haben wir bewiesen, dass wir auch gegen wesentlich stärkere Gegner mithalten können. Jede Partie muss erst gespielt werden !

3,5 Brettpunkte sind wirklich Klasse und von mir so nicht erwartet worden.

Wir liegen absolut im Soll nach 3 Spieltagen und können positiv in die Zukunft schauen.

3. Spieltag: Mehr Schatten als Licht

1. Mannschaft

Im wichtigen Spiel gegen HSK Lister Turm 3 kassierte unsere 1. Mannschaft eine unglückliche Niederlage. Lediglich Julian Essmann gewann seine Partie, sodass fünf unentschiedene Partien zur 3,5-4,5 Niederlage führten. Damit gerät die 1. Mannschaft im Abstiegskampf zunehmend unter Druck.

2. Mannschaft

Nach dem tollen Saisonstart musste sich unsere 2. Mannschaft gegen den SK Anderten erstmals in dieser Saison geschlagen geben. Obwohl mit Anatolij Romakin und Andreas Köppl zwei Leistungsträger in der 1. Mannschaft ausgeholfen haben, gewannen Holger Ernst und Jens Wendling ihre Partien. Auch die Remisen von Pascal Dähn, Kevin Teichert und Norbert Gornig waren eine starke Leistung, doch letztendlich blieb auch hier nur die 3,5-4,5 Niederlage.

3. Mannschaft

Den einzigen Isernhagener Sieg an diesem Spieltag holte unsere 3. Mannschaft. Gegen die zweite Mannschaft des SC Hämelerwald gewannen Nils Battermann, Bodo Lieberum und Arne Gädeken. Halbe Punkte von Patrick Dähn, Matthias Clever und Sam Ahmadi sicherten den 4,5-3,5 Sieg. Damit kann unsere 3. Mannschaft selbstbewusst in das anstehende Spitzenspiel gegen den Tabellenführer Freibauer Wedemark gehen.

4. Mannschaft

Die Stärke des Tabellenführers Freibauer Wedemark durfte unsere 4. Mannschaft bereits diesen Spieltag kennenlernen. Respektable Unentschieden erkämpften sich Charlotte Loßin, Nadja Nidzwetzki und Ben Braun, wodurch der Mannschaftskampf 1,5-6,5 endete.

Jugendmannschaften im Einsatz

Bericht von Charlotte Loßin

Am 18.11. hatte unsere U12 ihren zweiten Mannschaftskampf und mit SZ Bemerode 1 & 2 erneut sehr starke Gegner. Gegen Bemerode 1, mit Johannes von Mettenheim am ersten Brett, unterlagen unsere jungen Drachen mit 4:0. In der nächsten Runde kam es jedoch zu einem Ergebnis, das auch die Spieler unserer 1. Mannschaft in Erstaunen versetzte: Fabio Szymanski gewinnt gegen A. Bangiev! Auch wenn sich herausstellte, dass es sich dabei nicht um den internationalen Meister Alexander Bangiev, sondern um den 10-jährigen Anton Bangiev handelte, eine tolle Leistung von Fabio. Da auch Sam Ahmadi gegen seinen eigentlich stärker eingeschätzten Gegner gewinnen konnte, schaffte es unsere U12 als erste Mannschaft gegen SZ Bemerode zu punkten.
Herzlichen Glückwunsch!

Glückwünsche gehen auch an unsere U14, die es schaffte, ihr Auswärtsspiel in Rinteln zu gewinnen. Volle Punkte holten Robert Elsner am ersten Brett und Sam Ahmadi am vierten Brett. In einer hart umkämpften Partie zwischen Henry Bücker und Tizian von Knobloch (Rinteln) schwankte die Stellung lange zwischen Gewinn und Verlust hin und her, bis die beiden sich auf ein faires Remis einigten.

In der U20 lief es leider nicht so erfolgreich. Durch viele Ausfälle unterlagen wir Lehrte 3 (4:0) und Lehrte 4 (3:1). Nur Charlotte Loßin gelang es gegen Lehrte 4 zu gewinnen. Wir freuen uns natürlich für Lehrte und gehen am 03.12. motiviert in den nächsten Mannschaftskampf gegen Bovenden-Parensen.

1. Mannschaft: Rückschlag gegen SG Weiß-Blau Eilenriede

Am 19. November 2017 trat unsere 1. Mannschaft zu ihrem zweiten Spieltag bei der SG Weiß-Blau Eilenriede an. Mit dabei war Reza Haji-Jafari, der sein erstes Spiel für die Schach-Drachen absolvierte. Willkommen im Team, Reza! Zum Punktgewinn hat es dieses Mal zwar noch nicht gereicht, doch nach seiner Niederlage erwies sich Reza als echter Teamplayer, indem er bis zum Ende blieb und mit den Mannschaftskollegen mitfieberte.

Nach einem soliden Remis durch Jürgen Reinecke, erhöhte Eilenriede durch einen Sieg von Thomas Lampe gegen Werner Zoch ihre Führung auf 2,5 zu 0,5.

Anschließend keimte bei uns Hoffnung auf, da die Siege von Sven-Hendrik Loßin und Marius Eilert zum zwischenzeitlichen Ausgleich führten. Doch der Eilenrieder Mannschaftsführer Fritz-Günter Obert erreichte ein Turmendspiel mit Mehrbauern und holte dort den Sieg gegen Christian Hachtmann.

Julian Essmann versuchte lange sein Endspiel zu verteidigen, allerdings waren die gegnerischen Bauern bereits zu weit vorgerückt und er musste sich geschlagen geben. Mannschaftsführer Randolf Prüßner remisierte daraufhin zum 3:5 Endstand.

Damit findet sich die 1. Mannschaft im Mittelfeld der Tabelle wieder und steht kommenden Sonntag im Spiel gegen HSK Lister Turm 3 vor der Aufgabe, nicht in die Abstiegsregion abzurutschen.

Spielbericht WB Eilenriede 2 - SD Isernhagen 2

Bericht von Holger Ernst

Nächster Schritt zum Klassenerhalt“

Gestern holten wir, trotz der Ausfälle von Pascal und Andreas, die nächsten 2 Mannschaftspunkte auf dem Weg zum Klassenerhalt.

Michael Schoder ließ meine Nerven schon vor dem Spielbeginn blank liegen, da er nicht zum Treffpunkt kam und auch telefonisch nicht erreichbar war.

So wurde ein persönlicher Besuch im Hause Schoder notwendig, um Michael daran zu „erinnern“, dass heute das wichtige Spiel gegen Eilenriede anstand. Michaels Vater möge mir verzeihen…

Bei Eilenriede fehlte Günther Meding und traf auch bis 11.00 Uhr nicht mehr ein, so dass Nils kampflos den ersten Punkt einfuhr.

Doch wie gewonnen so zerronnen, Anatolij geriet in einen Abtausch, bei dem er eine Leichtfigur einbüßte und Detlef Meier (1659) ließ sich diesen Vorteil nicht mehr nehmen. 1-1

Michael Schoder opferte früh die Qualität für einen starken Angriff am Königsflügel – ich war gespannt, ob er damit durchschlagen konnte.

Namensvetter Michael Jäkel hatte mit Paavo Kräuter (1732) die schwerste Aufgabe – allerdings verwickelte er Paavo in „unbekannte Gewässer“ und eroberte sich schnell einen Vorteil.

Kevins Stellung war stark im Remisbereich, beim Blick auf die Bretter der Mannschaftskameraden entschied er sich aber zunächst weiter zu spielen.

Nach einer kleinen Ungenauigkeit seines Gegners Marc Brockmann (1574), konnte er mittels eines Läuferopfers den gegnerischen König jedoch mit Dame und Turm in die Ecke treiben und schließlich zur Aufgabe bewegen. 2-1

Michael Schoder musste leider einsehen, dass sein Angriff doch nicht so stark war wie erhofft und gab schließlich auf. 2-2

Ich fühlte mich in meiner Stellung auch sehr unwohl, Detlev Nagel hatte das Läuferpaar gegen mich und es fehlte mir trotz der weißen Steine eine zündende Idee. Ich schob meinen d-Bauern als „Keil“ bis nach d6 und engte die schwarze Stellung dadurch ein. Anschließend provozierte ich mit einem Springer auf h4 die Öffnung seiner Königsstellung und konnte dadurch mit der Dame auf h6 eindringen. Ich holte mir noch einen Turm auf das Feld g3 und bekam einen starken Angriff. Sein Läuferpaar stand etwas abseits am Damenflügel und nachdem ich meinen Springer auf e7 zementiert hatte, glaubte ich langsam an den vollen Punkt. Doch Detlev fand immer noch gute Züge und ich war schon kurz davor den Angriff abzubrechen. Als er seinen König schließlich nach e6 zog, sah ich meine Chance. Ein Damenschach auf h3 riss die Stellung auf und somit spielten nun meine beiden Türme mit. Ich konnte mit einem Turm auf die siebte Reihe eindringen und diesem Druck war die schwarze Stellung nicht mehr gewachsen. Ich tauschte Turm/Läufer gegen Dame/Läufer und durch den anschließenden Spieß gegen einen schwarzen Turm brachte ich Detlev zum aufgeben. 3-2

Kurz darauf ging Paavo kopfschüttelnd an mir vorbei, er hatte gerade gegen Michael Jäkel eine Figur eingebüßt und aufgegeben. 4-2

Nun musste noch ein halber Punkt aus den beiden restlichen Partien her.

Jens hatte ein Endspiel mit Springer und Läufer auf dem Brett und hier sah es stark nach Remis aus. Reinhard hatte sogar eine Qualität mehr, allerdings war der Gewinnweg nicht so einfach. Er probierte verschiedene Manöver mit seinen Türmen, um Bauern zu erobern, allerdings fand Jörg Weimann (1582) immer wieder gute Lösungen zur Verteidigung. Schließlich bot Reinhard Remis an, wohl wissend, dass der Mannschaftssieg dadurch perfekt wäre. Weimann nahm es mangels eigener Gewinnmöglichkeiten an und somit hatten wir die erhofften 4,5 Punkte.

Lutz Eckert (1495) lehnte Remisangebote von Jens ab und wollte weiter spielen und tatsächlich „erlaubte“ Jens ihm einen Bauerngewinn der schließlich zum vollen Punkt führen sollte.

Somit gewannen wir 4,5:3,5 – ein Ergebnis mit dem ich natürlich hochzufrieden war.

Wir haben nun schon 4 von wahrscheinlich 6 für den Klassenerhalt notwendigen Mannschaftspunkten eingefahren. Und wir haben nun noch 7 Spieltage, an denen wir die fehlenden Punkte einfahren können.

Sicherlich haben wir bisher noch nicht die ganz großen Kaliber aus der Bezirksklasse als Gegner gehabt, aber wir können nun voller Selbstbewusstsein in die nächsten Partien gehen.

Ein Blick in die Statistik zeigt aber auch, dass wir bisher das Optimum heraus geholt haben und dass die schweren Aufgaben noch auf uns warten.

Also nicht nachlassen, unser Weg ist noch nicht zu Ende…