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Aktuelle Empfehlungen

Frühjahrsopen 2018
Los geht es am 23.02.2018

Vereinsabend

Immer mittwochs und freitags in der Begegnungsstätte Altwarmbüchen, an der Riehe 32, 30916 Isernhagen.
Ab 16:30 Uhr für Kinder und Jugendliche, ab 18 Uhr für Erwachsene. Wir freuen uns auf euch!

5. Spieltag: Sensationelle Siege für die Erste und die Zweite

 

1. Mannschaft

Der unangefochtene Tabellenführer HSK Lister Turm 2 trat gegen unsere 1. Mannschaft nur mit sieben Spielern an und brachte uns so mit 1:0 in Führung. Kurz darauf zeigte Detlef Loeper in seinem ersten Saisonspiel, dass er während seiner Schachpause nichts verlernt hat und erhöhte auf 2:0. Ein weiterer Sieg gelang Jürgen Reinecke, der sich lange verteidigen musste, aber dann überraschend gewann. Am Spitzenbrett opferte Sven-Hendrik Loßin bereits früh seine Dame, um mit seinen verbliebenen Figuren den gegnerischen König anzugreifen. In einer spektakulären Zeitnotphase rentierte sich diese Strategie und sicherte uns den ersten Mannschaftspunkt. Da schließlich auch Marius Eilert seine Partie gewann, siegten wir sensationell mit 5:3 und sammelten zwei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf.

2. Mannschaft

Beim bisherigen Tabellenführer SF Sulingen rechnete sich unsere 2. Mannschaft keine großen Chancen aus, zumal wir mit nur sieben Spielern antraten. Doch einmal mehr wuchsen Anatolij Romakin, Andreas Köppl, Holger Ernst, Matthias Clever und Bodo Lieberum über sich hinaus und gewannen ihre Partien. Kevin Teichert und Jens Wendling vollendeten mit halben Punkten den famosen 6:2 Sieg. Als Tabellendritter ist die Abstiegsgefahr nun auf ein Minimum gesunken und wir können uns neue Ziele stecken.

3. Mannschaft und 4. Mannschaft

Im direkten Duell zwischen unseren Mannschaften erzielten Patrick Dähn, Norbert Gornig, Nadja Nidzwetzki, Joachim Glaschak, Matteo Musteata und Alan Barclay volle Punkte für die 3. Mannschaft. Die Partien zwischen Michael Schoder und Charlotte Loßin sowie zwischen Alexander Zwetzich und Ben Braun endeten unentschieden und sorgten so für den Endstand von 7:1 für die 3. Mannschaft.

Schach-Drachen für die Förderung des Mädchenschachs ausgezeichnet

Der Schachbezirk Hannover hat die Schach-Drachen Isernhagen für erfolgreiches Mädchenschach ausgezeichnet.

Besondere Leistungen im Bereich Mädchenschach erzielten 2017 Miriam Elsner mit drei gespielten Turnieren, Charlotte Loßin mit Turnierteilnahmen, Öffentlichkeitsarbeit und der Steigerung ihrer Spielstärke sowie Nadja Nidzwetzki mit Turnierteilnahmen und der Steigerung ihrer Spielstärke.

Dadurch erzielten wir bei dem Wettbewerb des Schachbezirks Hannover den 2. Platz.

Landeseinzelmeisterschaften 2018

Zu Jahresbeginn finden traditionell die Landeseinzelmeisterschaften in Verden an der Aller statt. Neun Schach-Drachen bestritten dieses Jahr das Turnier und erlebten viele spannende Partien und ein schönes Miteinander.

A-Open

Im A-Open erreichte Christian Hachtmann als bester Isernhagener mit hervorragenden 5 Punkten den 7. Platz und damit voraussichtlich die Qualifikation für das kommende Meisterturnier. Auch Marius Eilert mit 4,5 Punkten und Julian Essmann 4 Punkten erspielten sich Platzierungen oberhalb ihres Setzlistenplatzes. Werner Zoch musste das Turnier hingegen nach zwei Tagen leider krankheitsbedingt abbrechen.

B-Open

Nach seinem Gruppensieg bei den Bezirksmeisterschaften zeigte sich Michael Jäkel auch in Verden in Topform. Mit 5 Punkten erreichte er den 9. Platz und konnte sich zudem über den Gewinn des Seniorenpreises freuen. Ebenfalls zufrieden ist Holger Ernst mit seinen 3 Punkten gegen ausnahmslos stärker eingestufte Gegner. Andreas Szymanski hätte auch im C-Open starten können, suchte aber die Herausforderung in der B-Gruppe und gewann direkt seine erste Partie.

C-Open

Im C-Open lag Joachim Glaschak mit 3 Punkten nach 4 Runden aussichtsreich im Rennen, musste dann aber ebenfalls krankheitsbedingt das Turnier abbrechen. Mit einem tollen Schlussspurt erzielte Cornelia Limper 3 Punkte und überspringt damit die Grenze von 1000 DWZ-Punkten.

Hier geht es zu den Einzelergebnissen.

Nachruf

Am 19.12.2017 verstarb unser Ehrenmitglied und langjähriger ehemaliger Turnierleiter

Heinrich Witte

Heinrich Witte hatte sich seit Gründung des Vereins immer wieder in dessen Dienst gestellt: Zuerst in 1997 als Kassenprüfer, dann sprang er Ende 1997 als Turnierleiter ein, dessen Funktion er mit Unterbrechung in 2002/2003 faktisch bis Ende der Saison 2010 ausübte.

Er übernahm Tätigkeiten aller Art im Verein, auch ohne das Amt zu haben:

  •  Getränkebesorgungen, später auch als Getränkewart...
  •  Schließdienst an den Vereinsabenden – bei Verhinderung beider Vorsitzenden...
  •  Aufbauarbeiten bei Veranstaltungen...

Heinrich war immer ansprechbar, wenn Hilfe benötigt wurde und hat sie gerne geleistet. Hierfür danken wir ihm.

 Für den Vorstand

Bodo Lieberum

- 1. Vorsitzender -

 

Spielbericht Hannover 96 2 - SD Isernhagen 2

Bericht von Holger Ernst

7 Schach-Drachen spielen 4:4“

Guten Mutes fuhren wir gestern zur Clausewitzstr. zum Auswärtsspiel bei Hannover 96 2. Da wir nur Pascal nach oben abgeben mussten, der durch Robert ersetzt wurde, war ich guter Dinge, dass wir etwas Zählbares mit nach Hause bringen würden.

Doch als ich um kurz vor zehn mein Telefon ausmachen wollte kam der Schock. Randolf hatte mich auf allen möglichen Wegen versucht zu erreichen, da Pascal noch kurzfristig für die erste Mannschaft abgesagt hatte.

Also schickte ich Michael zum Freizeitheim Linden rüber und wir mussten notgedrungen nur mit 7 Spielern antreten. Michael holte in der Ersten einen vollen Punkt – von Randolf gab es nachmittags dafür ein dickes Lob für die spontane Ersatzstellung. An den Spielern der zweiten Mannschaft liegt es jedenfalls momentan nicht, dass die erste zur Zeit etwas schwächelt.

Nun zu unserem Spiel.

Ich ließ unser Brett 1 frei und wir versuchten das Beste aus der Situation zu machen.

Kevin kam gut aus der Eröffnung, da Klaus Hülse (1550) sich einen groben Fehler leistete. Auch bei Roberts Partie sah ich relativ schnell einen Vorteil – er hatte im Mittelspiel zwei Bauern erobert. Auch bei Jens war ich auf Grund seines DWZ-Vorsprungs voller Hoffnung.

Andreas kam gegen Bernhard Kujawa (1754) in ein kompliziertes Mittelspiel, welches nach der häuslichen Analyse in beide Richtungen ausschlagen konnte. Man einigte sich schließlich auf den friedlichen Mittelweg und damit stand es 0,5:1,5

Kevin setzte Hülse immer weiter unter Druck und hatte schließlich einen großen Materialvorteil – Hülse wehrte sich noch einige Züge aber gab schließlich auf. 1,5:1,5

Ich hatte mich in meiner Partie gerade vom starken Druck am Damenflügel befreit, als Ingo Hensen (1610) sein Glück am Königsflügel versuchen wollte. Er schätzte seinen Angriff als ziemlich stark ein und ich ließ es drauf ankommen und raubte am Damenflügel einen Bauern. Doch Hensen verstärkte seinen Angriff und ich geriet mächtig unter Druck. Dazu kam bei mir leider noch die Zeitnot und ich fand nicht mehr die besten Züge.

Durch einen Bauernzug erlaubte ich Hensen mit seinem Springer auf f5 einzudringen und damit schenkte ich die Partie praktisch ab, da sein Angriff nun noch stärker wurde. Mit 10 Sekunden auf der Uhr wurde ich dann noch durch ein Zwiegespräch im Raum in meiner Konzentration abgelenkt und verlor schließlich auf Zeit, allerdings war die Partie zu diesem Zeitpunkt auch schon verloren. 1,5:2,5

Robert spielte seinen Vorteil ganz sauber zu Ende und verwertete seine Mehrbauern – 2,5:2,5

Anatolij geriet an Brett 2 immer mehr unter Druck. Jens startete einen schönen Angriff in der g- und h-Linie, kam aber noch nicht so richtig weiter. Reinhard kam in ein Läufer-/Turmendspiel, welches nach Analyse mit Kevin wohl gewonnen war, allerdings musste man diesen Gewinnweg auch erst einmal finden am Brett. Reinhard schob seine Freibauern nach vorne, allerdings geriet er dabei in Zugzwangmotive und kam nicht weiter. Da Jens von einem Fehler seines Gegners profitierte und den vollen Punkt eingefahren hatte, einigte man sich auf ein Remis und somit hatten wir nun eine 4:3-Führung.

Der erste Mannschaftspunkt war somit eingefahren und ich war angesichts der nominellen Unterzahl voll zufrieden.

Anatolij wehrte sich an Brett 2 noch nach Kräften und hoffte auf ein Wunder, aber dieses blieb aus. 4-4

Das Wochenende hat mal wieder gezeigt, dass das Zusammenspiel von erster und zweiter Mannschaft wirklich gut klappt. Natürlich ist es für die Zweite bedauerlich gewesen, so kurzfristig noch einen Spieler abgeben zu müssen, aber wir haben das Beste draus gemacht und einen weiteren Mannschaftspunkt gegen den Abstieg geholt. Das Liga-Orakel sieht unsere Abstiegswahrscheinlichkeit nun nur noch bei 9% - wer hätte das vor Saisonbeginn als Zwischenergebnis nach 4 Spieltagen gedacht?

Und es bleiben uns noch einige Partien um den Deckel drauf zu machen und die Klasse zu halten.

Und nur darum geht es diese Saison!

Wir sind auf einem guten Weg!

 

4. Spieltag: 1. Mannschaft in akuter Abstiegsgefahr

 

1. Mannschaft

Das richtungsweisende Spiel gegen die zweite Mannschaft der Schachfreunde Hannover verlor unsere 1. Mannschaft deutlich mit 2,5-5,5. Lediglich Werner Zoch und Michael Jäkel gewannen ihre Partien, während Sven-Hendrik Loßin remis spielte. Damit geht unsere 1. Mannschaft mit großen Abstiegssorgen in die Winterpause und muss im neuen Jahr dringend punkten.

2. Mannschaft

Eine kurzfristige Absage zwang unsere 2. Mannschaft, gegen Hannover 96 mit nur sieben Spielern anzutreten. Doch Kevin Teichert, Jens Wendling und Robert Elsner spielten groß auf und holten volle Punkte. Andreas Köppl und Reinhard Altrock sicherten mit Remisen das 4:4, wodurch unsere Mannschaft auf einem hervorragendem drittem Tabellenplatz überwintert.

3. Mannschaft

Gegen den Tabellenführer Freibauer Wedemark reichten der Sieg von Bodo Lieberum und die halben Punkte von Michael Schoder, Patrick Dähn, Charlotte Loßin und Joachim Glaschak nur zum 3:5. Damit belegt unsere 3. Mannschaft derzeit den 4. Tabellenplatz und hat den direkten Kontakt zu den Aufstiegsplätzen vorerst verloren.

4. Mannschaft

Ebenfalls eine Niederlage kassierte unsere 4. Mannschaft gegen die 3. Mannschaft von Hannover 96. Erfreulich waren jedoch die Siege von Hannes Braun und Celine Kynast sowie das Remis von Arne Gädeken.